Squarespace vs. WordPress – Was ist besser? (Vergleich 2026)

Du fragst dich, ob du Squarespace oder WordPress wählen sollst? In diesem Vergleich sehe ich mir beide Website-Baukästen näher an. Squarespace ist eine einsteigerfreundliche Lösung mit integrierten Tools, mit der du jede Art von Website erstellen kannst. WordPress hingegen ist das beliebteste Content-Management-System im Web.
Das Cybernews-Rechercheteam und ich haben beide Anbieter getestet und bewertet. Hier vergleiche ich ihre Leistung direkt miteinander. Ich schaue mir verschiedene Aspekte an, um herauszufinden, welcher Anbieter besser abschneidet. Am Ende des Vergleichs findest du außerdem meine persönliche Fallstudie zur Erstellung einer Website mit Squarespace und WordPress.
WordPress bietet zwei Alternativen: WordPress.com und WordPress.org. Die beiden unterscheiden sich hinsichtlich Anmeldeverfahren, Benutzeroberflächen zur Kontoverwaltung, verfügbarer Dienste und Preisgestaltung. In diesem Vergleich konzentrieren wir uns auf WordPress.org.
Squarespace vs. WordPress – Die wichtigsten Einblicke
- WordPress ist kostenlos nutzbar. Hosting, Sicherheit und Plugins können aber zusätzliche Kosten verursachen. Squarespace bietet Abo-Pakete an, die Hosting, Domains und Apps beinhalten.
- Squarespace eignet sich besser für Anfänger. WordPress setzt dagegen in gewissem Maße auf Code und Drittanbieter-Apps und erfordert Fachkenntnisse.
- Squarespace bietet hochwertige Designvorlagen, besonders für Portfolios, Blogs und Onlineshops. Der Editor ist aber manchmal eingeschränkt und die Vorlagen wiederholen sich.
- WordPress bietet unzählige Plugins, Squarespace dagegen nur etwa 40. Plugins von Drittanbietern können bei WordPress aber mit gewissen Sicherheitsrisiken einhergehen.
In der Vergleichstabelle unten siehst du, wie sich die beiden Anbieter unterscheiden.
| Top-Wahl | ||
| Squarespace | WordPress | |
| ⭐ Bewertung: | ||
| 🥇 Platz: | #8 von #37 | #18 von #37 |
| 💵 Preis: | Ab 12,00 €/Monat | Ab 2,75 €/Monat |
| 🪄 Benutzerfreundlichkeit: | Perfekt für Anfänger | Eine ziemlich steile Lernkurve, die durch zahlreiche hervorragende Ressourcen erleichtert wird. |
| 🎨 Vorlagen: | 199 | 13,000 |
| 🏢 Business-Funktionen: | Solide interne E-Commerce- und Marketing-Kompetenz | Alles wird durch die von Ihnen verwendeten Plugins bereitgestellt – einige davon kosten extra. |
| 👨💻 24/7 Live-Support: | ✅ | ✅ |
| ✂️ Domain inklusive (1. Jahr): | ✅ | ✅ |
| 🔒 Kostenloses SSL-Zertifikat: | ✅ | ✅ |
| 🔥 Gutschein: | Squarespace-Gutschein mit 29 % Rabatt | WordPress-Gutschein mit 69 % Rabatt |
| Probiere Squarespace aus |
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
WordPress.org ist ein Content-Management-System und unterscheidet sich etwas von einem Website-Baukasten. Die Funktionsweise ist aber ähnlich. Es bietet große Flexibilität bei Vorlagen, Designs und Plugins. Einen Drag-and-Drop-Editor gibt es jedoch nicht, außerdem setzt WordPress stark auf Code. Für Anfänger ist es deshalb nicht die beste Wahl.
Squarespace hingegen ist ein Website-Baukasten, der speziell für Anfänger entwickelt wurde. Er bietet einen benutzerfreundlichen Drag-and-Drop-Editor, viele Vorlagen für verschiedene Website-Typen und Tools, die leicht zu nutzen sind.
Preisvergleich zwischen Squarespace und WordPress
Squarespace und WordPress.org lassen sich preislich nicht so einfach vergleichen. WordPress kannst du zwar kostenlos herunterladen und nutzen, aber du brauchst Webhosting, um deine Website zu veröffentlichen. Squarespace bietet dagegen verschiedene kostenpflichtige Pakete mit Hosting und Domain an.
Squarespace
Squarespace bietet eine recht transparente Preisgestaltung. Mit unserem exklusiven Gutscheincode CNSQUARESPACE10 sparst du außerdem 10%. Du hast die Wahl zwischen vier Tarifen:
| Tarife | Merkmale | Preis |
| Basic | Unbegrenzte Bandbreite und Speicherplatz, kostenloses SSL-Zertifikat, kostenlose Vorlagen, SEO-Funktionen, grundlegende Website-Kennzahlen, Erweiterungen | 12,00 €/Monat |
| Core | Professionelle E-Mail-Adresse von Google, 1 Jahr kostenlos, Premium-Integrationen, vollständig integrierter E-Commerce-Service, unbegrenzter Produktverkauf | 18,00 €/Monat |
| Plus | Vollständig integrierter E-Commerce, keine Transaktionsgebühren, Kundenkonten, E-Commerce-Analysen und Merchandising-Tools | 32,00 €/Monat |
| Advanced | Wiederherstellung abgebrochener Warenkörbe, Verkauf von Abos, Expressversand und Rabatte | 69,00 €/Monat |
Für einen Website-Baukasten wie Squarespace sind die Preise nicht besonders hoch. Die vier Tarife bieten Funktionen für jede Website – vom Portfolio bis zum kompletten Onlineshop. Jedes Paket enthält zusätzliche nützliche Funktionen. Die Tarife Core, Plus und Advanced beinhalten z. B. Funktionen für den Online-Verkauf. Meiner Meinung nach bietet der Core-Tarif das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Websites mit E-Commerce-Funktionen. Wer viel online verkauft, sollte allerdings den Plus-Tarif in Betracht ziehen – dort entfallen die Transaktionsgebühren komplett. Wenn du keinen Onlineshop brauchst, reicht der Basic-Tarif vollkommen aus.
Squarespace bietet eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie. Du kannst also jeden Tarif zwei Wochen lang testen. Beachte: Wenn du bereits eine Domain erworben hast, musst du das zugehörige Abo separat vom Baukasten-Abo kündigen.
WordPress
WordPress ist kostenlos. Zusätzliche Funktionen können es jedoch deutlich teurer machen.
Um eine funktionierende WordPress.org-Website einzurichten, brauchst du Folgendes:
- Domainname – Etwa 10 €/Jahr
- Hosting – Budget-Pakete liegen zwischen 30 und 60 €/Jahr, es gibt aber auch teurere Pakete, die Hunderte von Euro kosten.
- (Optional) Individuelle Vorlagen und Designs – Die beliebtesten Optionen kosten zwischen 30 und 100 €.
- (Optional) Plugins – Die Auswahl ist sehr groß, je nachdem, welche zusätzlichen Funktionen deine Website haben soll.
- (Optional) Entwicklergebühr – Wenn du dir bei der Website-Erstellung nicht sicher bist, solltest du vielleicht Hilfe beim Programmieren in Anspruch nehmen.
Einige hervorragende WordPress-Hosting-Anbieter bieten nicht nur Hosting und Domains, sondern auch umfangreiche Ressourcen, WordPress-Website-Baukästen und zusätzliche Funktionen.
| Anbieter | Beschreibung | Startpreis |
| Hostinger | 1 Website, 30 GB Speicherplatz, 100 GB Bandbreite, kostenloses SSL-Zertifikat, 1 E-Mail-Konto, WordPress-Installation mit einem Klick und wöchentliche Backups. | 2,24 €/Monat |
| Bluehost | 1 Website, 50 GB Speicherplatz, WordPress-Integration, Kundensupport rund um die Uhr, kostenloses SSL und CDN, kostenlose Domain für 1 Jahr. | 1,72 €/Monat |
Hostinger ist der beste Hosting-Anbieter für WordPress, mit Preisen ab 2,24 €/Monat (bei einer Laufzeit von 48 Monaten). Besonders wichtig: Hostinger gehört zu den von WordPress empfohlenen Hosting-Anbietern. Außerdem bietet Hostinger spezielle WordPress-Hosting-Pakete ab $2.69/Monat an. Alternativ steht dir auch ein eigener Website-Baukasten zur Verfügung. Hostinger bietet zudem eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
Praxistest: Beide Plattformen im Selbstversuch
Am besten testest du einen Website-Baukasten selbst. Genau das habe ich mit Squarespace und WordPress.org gemacht. Es gibt drei Hauptkriterien für die Benutzerfreundlichkeit, auf die ich jeweils eingehe:
- Anmeldeprozess
- Dashboard
- Website-Erstellungsprozess
Ich habe sowohl Squarespace als auch WordPress getestet und die wichtigsten Details dokumentiert. Das macht es dir leichter, die beiden zu vergleichen.
Hier ist meine Squarespace-Website:
Bei WordPress hat es länger gedauert als bei Squarespace, aber ich habe es geschafft.
Benutzerfreundlichkeit – Ein Vergleich
- Squarespace ist ein einfacher Editor, der einem Rastermuster folgt. Er eignet sich daher sehr gut für Anfänger.
- WordPress ist komplizierter, da es zusätzliche Tools und Plugins erfordert. Die Ergebnisse werden dafür aber nur durch deine Vorstellungskraft eingeschränkt.
- Bei der Benutzerfreundlichkeit liegt Squarespace klar vor WordPress.
Squarespace benutzen
Der Einstieg bei Squarespace ist einfach. Ich habe auf Los gehtʼs geklickt und drei Fragen zu meiner Website beantwortet. Danach konnte ich wählen, ob ich meine Website mit KI erstellen oder eine Vorlage auswählen möchte. Die KI-Option führt zu einer Anmeldeseite. Ich habe mich dann für eine Vorlage entschieden.
Nachdem ich eine Vorlage ausgewählt hatte, wurde ich zum Dashboard weitergeleitet. Dort habe ich meiner Website einen Namen gegeben und eine kurze Einführung in den Website-Baukasten erhalten.
Über das Squarespace-Dashboard konnte ich Seiten erstellen und bearbeiten, auf E-Commerce- und Marketing-Tools zugreifen und vieles mehr.
Beim Design konnte ich den Stil über das Pinselsymbol Stiländerungen anpassen. Dort lassen sich Schriftarten und Farbschema ändern sowie Animationen und Abstände hinzufügen.
Du kannst auch Bilder, Schaltflächen und viele weitere Elemente hinzufügen.
Sobald du die Designoptionen ausprobiert hast, kannst du zum Editor wechseln. Squarespace bietet dir Abschnitte, die du einfügen und zu einer Website kombinieren kannst. Beim Hinzufügen eines Abschnitts wählst du, ob du Bildlayouts, Text, eine Galerie oder ein Kontaktformular einfügen möchtest.
Die abschnittsbasierte Struktur schränkt die Kreativität zwar etwas ein, ist meiner Meinung nach aber ideal für Einsteiger, die einfach eine ansprechende und professionelle Website wollen. Die Designs und Abschnitte passen sich automatisch an, sowohl für Computerbildschirme als auch für Mobilgeräte. Erfahrene Nutzer, die eine individuelle Website gestalten möchten, könnten Squarespace jedoch als zu restriktiv empfinden.
WordPress
Eine Website mit WordPress zu erstellen, ist nicht so einfach wie mit Squarespace. Es erfordert Vorkenntnisse und Erfahrung. Absolute Anfänger können sich dabei schnell überfordert fühlen.
Auch die Anmeldung bei WordPress war komplizierter. Zuerst musste ich Webhosting und eine Domain bei einem Hosting-Anbieter kaufen. Anschließend muss man WordPress in der Regel selbst installieren. Einige Anbieter bieten Pakete mit vorinstalliertem WordPress an, andere ermöglichen die Installation mit nur einem Klick. Ich habe Hostinger als Hosting-Anbieter genutzt.
Nach der Einrichtung von WordPress hatte ich die Möglichkeit, eine Website mit KI oder vorgefertigten Vorlagen zu erstellen. Anschließend konnte ich auf das vollständige WordPress-Panel zugreifen.
Das Menü auf der linken Seite des WordPress-Dashboards enthält alles, was du für den Einstieg brauchst. Ich konnte Beiträge, Seiten, Kommentare, Medienkategorien, Formulare, Einstellungen sowie Tools hinzufügen und aufrufen, das Erscheinungsbild meiner Website bearbeiten und auf Plugins zugreifen.
Die Bearbeitung der Website selbst war etwas schwieriger. Die Kategorie Design im Menü ist sehr eingeschränkt. Ich konnte zwar eine Vorlage auswählen, der Umfang der Bearbeitungsmöglichkeiten hing aber von der gewählten Vorlage ab.
Am wichtigsten war jedoch, dass ich für umfassendere Änderungen jede einzelne Seite bearbeiten und die erforderlichen Anpassungen vornehmen musste. Das von mir gewählte Theme erlaubte mir, einige Dinge zu ändern, wie beispielsweise das Header-Design, Funktionen, überlappende Inhalte und einiges mehr.
Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind recht begrenzt. Wenn du das Aussehen deiner Website grundlegend verändern möchtest, kannst du ein Website-Builder-Plugin wie Gutenberg von WordPress, Elementor oder Ähnlichem nutzen. Einige dieser Plugins bieten auch Vorschauen an, sodass du sie vor dem Kauf eines Abos testen kannst. Alternativ kannst du HTML oder CSS lernen, um komplexere Änderungen vorzunehmen.
Insgesamt ist WordPress für Anfänger etwas kompliziert. Der Editor und die Vorlagen sind recht eingeschränkt. Fortgeschrittene Änderungen lassen sich über Website-Builder-Plugins oder per Code vornehmen. Erfahrene Nutzer werden die Gestaltungsmöglichkeiten von WordPress aber zu schätzen wissen.
KI-Funktionen
Mit Squarespace kannst du deine Website direkt mit Blueprint AI erstellen und sie anschließend nach deinen Wünschen anpassen. Wenn du lieber traditionell vorgehst, kannst du auch KI-gestützte Vorlagen nutzen. Die Funktion Layout-Umschalter schlägt dir basierend auf deinen Inhalten passende Design-Anpassungen vor.
Für Website-Inhalte gibt es KI-gestützte Content-Erstellung. Mit ihr lassen sich Texte wie Werbetexte oder Produktbeschreibungen erstellen. Das ist besonders nützlich für Blogger und E-Commerce-Websites. Außerdem können SEO-optimierte Beschreibungen generiert werden, was hilfreich ist, wenn du die Sichtbarkeit deiner Website verbessern möchtest.
WordPress selbst hat keine integrierten KI-Funktionen. Du kannst aber zahlreiche KI-Plugins installieren. Das Plugin AI Engine integriert z. B. verschiedene Tools für die Content-Erstellung, Chatbots und die Workflow-Automatisierung. Es kann Blogger bei der Content-Generierung unterstützen und auch bei der Datenanalyse eingesetzt werden.
Das Plug-in AI Services ist fortschrittlicher und umfasst Übersetzung, Bilderkennung, erweiterte Suche und Spracherkennung. Auch gängige SEO- oder Analyse-Plugins bieten oft KI-Funktionen. Yoast SEO nutzt KI beispielsweise zur Inhaltsoptimierung und liefert Feedback zu Lesbarkeit, Keyword-Platzierung und Metadaten.
Vorlagen – Der Drittanbieter-Wahnsinn
- WordPress bietet Tausende von hauseigenen und Drittanbieter-Vorlagen.
- Squarespace bietet weniger Vorlagen, die von Designern für eine Vielzahl unterschiedlicher Websites erstellt wurden.
Nachdem ich mir die Template-Bibliotheken beider Anbieter genauer angesehen hatte, wurde mir klar: Die Stärke von WordPress liegt in der Anzahl, die von Squarespace in der Qualität.
Squarespace bietet eine umfangreiche Bibliothek mit kostenlosen Vorlagen. Insgesamt stehen etwa 189 Designs zur Auswahl, die rund 19 verschiedene Stilrichtungen abdecken. Alternativ kannst du auch mithilfe von KI eigene Vorlagen erstellen.
Nachdem ich die Designs durchgesehen hatte, war ich ziemlich beeindruckt davon, wie modern sie aussehen.
Bei WordPress ist das etwas anders. In der Online-Vorlagenbibliothek findest du rund 13.000 kostenlose Vorlagen. Die heruntergeladenen und installierten Vorlagen erscheinen dann im Dashboard unter dem Reiter Design.
Dazu gibt es noch Zehntausende von Vorlagen von Drittanbietern. Einige kosten nur 2 €, andere mehrere hundert. Der durchschnittliche Preis liegt aber zwischen 30 und 60 €. Die Chancen stehen gut, dass du etwas Passendes findest.
Geschäftliche Funktionen – Welche Plattform eignet sich besser fürs Verkaufen?
- Squarespace bietet eine Reihe von internen Tools und einige zusätzliche Apps.
- WordPress ist für alle zusätzlichen Funktionen auf Plugins angewiesen.
Bei den Business-Funktionen fällt als Erstes auf: WordPress setzt ausschließlich auf Plugins, während Squarespace die meisten notwendigen Tools bereits integriert hat. Insgesamt bieten aber beide Plattformen solide Funktionen, die dir beim Aufbau und Wachstum deines Unternehmens helfen.
E-Commerce
Mit Squarespace erstellst du in wenigen Schritten einen Onlineshop. Bei WordPress musst du dafür auf Apps von Drittanbietern zurückgreifen.
Mit einem Squarespace-Shop kannst du Dienstleistungen und Produkte verkaufen, Geschenkgutscheine und Abos anbieten sowie Rabatte individuell anpassen. All das erledigst du bequem über das Dashboard. Klicke einfach auf Produkte und Dienstleistungen und du gelangst zu deinen Verkaufstools. Squarespace unterstützt dich bei der Einrichtung deines ersten Onlineshops und gibt dir hilfreiche Tipps für den Verkaufsstart.
Squarespace bietet außerdem einen Einrichtungsleitfaden, falls du Hilfe beim Einrichten deines Shops brauchst. Dort findest du auch einige Vorschläge, was du verkaufen könntest.
Das Praktische an Squarespace ist, dass du nicht erst nach Integrationen suchen musst. Du findest sie direkt im Dashboard – von der Auftrags- und Lagerverwaltung über Rabatte bis hin zur Einrichtung von Zahlungsmethoden. Auch die Verwaltung von Kundenkonten und Versand sowie die Einrichtung von Steuern sind möglich.
WordPress bietet eine eigene E-Commerce-Lösung: WooCommerce. Besuche einfach die WordPress-Plugin-Bibliothek und sie wird sofort angezeigt.
Mit WooCommerce erstellst du einen komplett individuellen Marktplatz. Es bietet Anleitungen und weitere Funktionen, die dir die Einrichtung deines Shops erleichtern.
WooCommerce ist komplett kostenlos. Einige Zusatzfunktionen können aber extra kosten, z. B. der Verkauf von Provisionen und Mitgliedschaften, Buchungen, Produktpaketen und individualisierbaren Produkten.
Nachdem du die Produkte ausgewählt hast, die du verkaufen möchtest, bearbeitest du mit WooCommerce alle Produktbeschreibungen in einem Editor, der dem von WordPress sehr ähnlich ist.
Auch wenn zusätzliche Gebühren anfallen können, erstellst du mit WooCommerce einen guten Shop zu geringen Kosten.
Insgesamt bieten sowohl Squarespace als auch WordPress ein empfehlenswertes Online-Verkaufserlebnis. Squarespace ist zwar benutzerfreundlicher, WooCommerce bietet aber gute Anleitungen für Einsteiger.
Monetarisierung der Website
E-Commerce ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, mit deiner Website Geld zu verdienen. Es gibt auch andere Optionen, und beide Plattformen erzielen hier mit unterschiedlichen Ansätzen gute Ergebnisse.
Sowohl WordPress als auch Squarespace ermöglichen es dir, mit deiner Website Geld zu verdienen, etwa durch exklusive Mitgliederinhalte, Website-Werbung, Spendenaufrufe und mehr.
Squarespace bietet Inhalte und Mitgliedschaften nur für Premium-Besucher an. Diese Funktionen sind kostenpflichtig und kosten ab 9 €/Monat.
Bei allen Tarifen bietet Squarespace auch eine Spendenfunktion. Damit nimmst du ganz einfach Geld von deinen Besuchern entgegen.
Google AdSense lässt sich ganz einfach mit deiner Squarespace-Website verbinden. So monetarisierst du jeden Besucher über Anzeigen.
WordPress bietet diese Funktionen nicht standardmäßig. Mit Programmierfreiheit und zahlreichen Plugins lässt sich das aber umsetzen. Die Funktionen für Monetarisierung von WordPress basieren meist auf einem Freemium-Modell: Ein kostenloses Plugin enthält zusätzliche kostenpflichtige Funktionen.
Es gibt Plugins wie Paid Memberships Pro oder GiveWP – beide bilden das nach, was Squarespace intern macht.
Marketing
Wenn du ein Online-Business gründen möchtest, weißt du bereits, wie wichtig das richtige Marketing ist.
Squarespace ermöglicht zwar E-Mail-Kampagnen, konzentriert sich aber vor allem auf soziale Medien und die Inhalte deiner Website. WordPress bietet dir dagegen Zugriff auf zahlreiche Plugins, mit denen du bessere Ergebnisse erzielen kannst.
Squarespace hat verstanden, wie wichtig es ist, die Zielgruppe zu vergrößern. Deshalb bekommst du Zugriff auf integrierte Marketing-Tools, die dir dabei helfen.
Eine Möglichkeit ist, aussagekräftige E-Mails zu erstellen und Kampagnen durchzuführen, die dich näher an deine Zielgruppe bringen.
Um eine E-Mail-Kampagne zu starten, klickst du einfach auf E-Mail-Kampagnen unter Marketing in deinem Dashboard. Dort erstellst du Entwürfe, planst E-Mails und verwaltest Automatisierungen und Verteilerlisten.
Das Beste daran ist, dass du Kundenprofile erstellen und deine E-Mail-Kampagne personalisieren kannst. Mit Tags und Filtern sprichst du genau die richtigen Personen an.
Bei WordPress gibt es keine integrierten Funktionen – das gilt auch für Marketing- und SEO-Tools. Die Plugin-Bibliothek bietet aber vieles, was du brauchst.
Auch im Bereich Marketing bietet WordPress viele Möglichkeiten.
Ein gutes Beispiel ist Creative Mail.
Mit diesem Tool verschickst du bis zu 5000 E-Mails pro Monat kostenlos. Kostenpflichtige Tarife bieten höhere E-Mail-Limits sowie weitere Funktionen für wachsende Unternehmen und WooCommerce-spezifische Automatisierungsoptionen.
Für E-Mail-Marketing fallen bei beiden Anbietern zusätzliche Kosten an. Die angebotenen Tools liefern aber gute Ergebnisse.
Insgesamt bieten sowohl Squarespace als auch WordPress solide E-Commerce-Funktionen. Der Unterschied: Squarespace ist einfacher zu bedienen, aber teurer; WordPress ist günstiger, erfordert aber mehr Aufwand. Letztendlich ist es eine Frage der Erfahrung und der persönlichen Präferenz, denn gute Ergebnisse liefern beide.
Suchmaschinenoptimierung
Im Vergleich der SEO-Tools geht Squarespace als Sieger hervor. Bei WordPress ist SEO nur als Zusatzoption verfügbar. Um alle SEO-Tools von Squarespace zu nutzen, gehst du in deinem Dashboard zu SEO-Darstellung unter Marketing in den Einstellungen.
Mir gefällt besonders, dass Squarespace direkt im Menü eine SEO-Checkliste anbietet. Gerade für Anfänger ist es wichtig zu wissen, dass SEO sehr dynamisch ist und ständige Aktualisierungen erfordert. Squarespace aktualisiert die Checkliste regelmäßig, sodass du immer auf dem neuesten Stand der Suchmaschinen-Vorgaben bleibst.
Außerdem ermöglicht Squarespace die Optimierung von Blogbeiträgen zur Verbesserung des Rankings. Du kannst einen SEO-optimierten Titel und eine Beschreibung sowie Meta-Tags und Alt-Tags hinzufügen.
Squarespace verfügt zwar nicht über viele Apps, bietet aber einige Marketing- und SEO-Erweiterungen zur Installation an, von denen manche einen Blick wert sind.
Um in WordPress SEO-Tools zu finden, klickst du auf die Plugin-Bibliothek und wählst dein bevorzugtes Plugin aus. Eines der besten Plugins ist Yoast SEO.
Yoast SEO analysiert deine Inhalte und schlägt Verbesserungen vor. Jede Änderung wird mit einer Punktzahl bewertet.
Wenn du ein fortgeschritteneres SEO-Plugin suchst, ist RankMath eine gute Wahl. Es bietet mehr Funktionen als Yoast und ist auch als kostenlose Version verfügbar. Für noch mehr Funktionen kannst du ein Premium-Abo abschließen, sofern dein Budget es zulässt. Das günstigste kostet 59 €/Jahr.
Im Vergleich lässt sich kein eindeutiger Sieger bestimmen. Beide Plattformen leisten im Bereich Marketing und SEO gute Arbeit. Squarespace hat fast alle benötigten Funktionen integriert. WordPress setzt dagegen auf seine Plugin-Bibliothek. Durch die große Auswahl ist WordPress in puncto SEO und Marketing aber überlegen.
Analytics
Um deine Website besser zu optimieren, bieten sowohl Squarespace als auch WordPress Zugriff auf Analysetools.
Das Squarespace-Analysemenü findest du im Dashboard. Dort siehst du eine Übersicht deiner Verkäufe und Besucherzahlen, die Anzahl der Verkäufe nach Produkten und Kaufprozess, welche Artikel Kunden im Warenkorb abbrechen und woher die Besucher kommen.
Das Analysetool zeigt dir, wie viele Besucher Formulare ausgefüllt und wie viele auf Schaltflächen geklickt haben. Auch deine beliebtesten Inhalte werden angezeigt. So optimierst du deine Website und generierst mehr Besucher und Umsätze.
Abgesehen von diesem Tool bietet Squarespace keine weiteren Analysefunktionen. Im App-Store gibt es zwar einige Erweiterungen, aber keine davon ist speziell für Analysezwecke konzipiert.
WordPress bietet eine gute Analysefunktion, allerdings musst du dafür ein Plugin installieren.
Die meisten entscheiden sich für das Site Kit von Google. Es liefert alle relevanten Informationen direkt von der Quelle.
Google Analytics ist zwar nicht übermäßig kompliziert, aber nicht ganz so einfach wie das Analysetool von Squarespace. Nimm dir etwas Zeit, um dich damit vertraut zu machen.
Webanalyse ist ein wichtiger Teil der Optimierung. Egal für welche Plattform du dich entscheidest ‒ deine Bedürfnisse werden erfüllt.
App-Stores
Der App-Marktplatz von Squarespace ist recht eingeschränkt. Squarespace setzt hauptsächlich auf eigene Funktionen. WordPress verfügt dagegen über eine riesige Plugin-Bibliothek.
Squarespace bietet nicht viele Apps an. Die abgedeckten Themenbereiche sind Versand und Auftragsabwicklung, Finanzen, Lagerhaltung und Produkte sowie Vertrieb und Marketing.
Ein Vorteil der begrenzten App-Auswahl ist, dass alle Apps von Experten entwickelt wurden und genau das leisten, was sie sollen. Genau wie bei den Vorlagen setzt Squarespace auf Qualität statt Quantität.
Einige Apps in der Erweiterungsbibliothek sind kostenlos, andere kostenpflichtig. Die Preise können recht hoch sein. Die App für Steuererklärungen und -Berichte kostet z. B. ab 71 € pro Einreichung.
WordPress basiert auf Plugins. Daher ist es nur logisch, dass die Plugin-Bibliothek riesig ist. Sie enthält Zehntausende von Plugins. Das ist eine Folge davon, dass WordPress Open Source ist und jeder ein Plugin entwickeln kann.
Plugins von Drittanbieter-Websites, die nicht von WordPress.org stammen, können jedoch schädlich sein. Aus diesem Grund bieten einige WordPress-Hosting-Anbieter einen Plugin-Scan als Sicherheitsfunktion an.
WordPress hat wirklich jedes erdenkliche Plugin. Du findest nützliche Tools für deine Nische, aber auch Scherz-Plugins. Die Auswahl ist riesig und umfasst Tools für Fotografie, Analysen oder E-Mail-Marketing. Es gibt aber auch solche, die die Website zum Absturz bringen oder sie mit unnötigem Ballast überladen.
Falls dich Scherz-Plugins interessieren: Angesichts der Internet-Obsession mit Katzen kannst du das Plugin Quiz Cat ausprobieren.
Dieses Plugin kombiniert die Niedlichkeit von Katzen mit unterhaltsamen Quizfragen für deine Website-Besucher. Es steigert die Interaktion und regt Besucher dazu an, deine Website mit Freunden zu teilen.
Dieses Plugin ist kostenlos. Du solltest aber wissen, dass WordPress sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Plugins anbietet.
Beide Plattformen bieten einen App-Store an. Der Store von Squarespace ist zwar kleiner, die verfügbaren Erweiterungen sind aber alle professionell. WordPress verfügt über mehr als 50.000 Plugins, da es Open Source ist. Das bedeutet, dass nicht alle Apps empfehlenswert sind, das Bewertungssystem hilft dir aber, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Fazit: Welche Plattform passt zu dir?
Squarespace und WordPress sind beide gute Optionen zur Website-Erstellung. Allerdings sprechen sie ganz unterschiedliche Zielgruppen an. Squarespace eignet sich besser für Anfänger und einfachere Websites. WordPress bietet mehr Anpassungsmöglichkeiten für erfahrenere Nutzer.
Ich persönlich bevorzuge Squarespace, da es benutzerfreundlicher ist. Das minimalistische Design und die KI-Funktionen haben mir geholfen, eine schöne, wenn auch nicht sonderlich einzigartige Website zu erstellen. Außerdem fand ich es gut, dass die Marketing- und Analysetools sowie die Funktionen für verschiedene Website-Typen bereits integriert waren und nicht als externe Plugins benötigt wurden.
Für wen eignet sich Squarespace? Squarespace ist die beste Wahl für Einsteiger. Es bietet einfache Möglichkeiten zum Erstellen und Bearbeiten einer Website sowie benutzerfreundliche Optionen für Marketing, SEO und mehr. Für professionelle Anwender ist es jedoch eher eingeschränkt. Die Designoptionen sind etwas eintönig und es werden nur wenige Plugins von Drittanbietern angeboten.
Für wen eignet sich WordPress? WordPress ist eine gute Option für erfahrene Nutzer, die einzigartige, individuelle Websites erstellen möchten und kreative Freiheit gegenüber Einfachheit bevorzugen. Die Plugin-Bibliothek mit Tausenden von Apps ermöglicht es dir, deine Website ganz nach deinen Wünschen zu gestalten. Für Anfänger kann WordPress aber zu komplex sein und die Benutzeroberfläche verwirrend wirken. Außerdem können einige Drittanbieter-Plugins Sicherheitsrisiken bergen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Soll ich von Squarespace zu WordPress wechseln?
Wenn dir Squarespace zu eingeschränkt erscheint, kann WordPress eine gute Alternative sein. Bist du aber absoluter Anfänger und wirkt WordPress zu kompliziert, empfehle ich dir, bei Squarespace zu bleiben. Ein weiterer Grund für einen Wechsel könnte das Budget sein: Squarespace bietet kostenpflichtige Tarife an, während WordPress kostenlos ist – auch wenn einige Plugins kostenpflichtig sind.
Ist WordPress oder Squarespace besser für ein kleines Unternehmen?
Squarespace ist für kleine Unternehmen besser geeignet als WordPress. Es bietet gute Vorlagen für jede Art von Unternehmen, mit denen du eine professionelle Website erstellen kannst. Mit den E-Commerce-Paketen kannst du außerdem Produkte verkaufen. Analyse- und Marketingfunktionen sind bereits ohne zusätzliche Apps verfügbar.
Warum ist WordPress günstiger als Squarespace?
WordPress kann als günstiger gelten, weil die Software selbst kostenlos ist. Squarespace berechnet dagegen monatliche Gebühren für Website-Baukasten, Hosting und ein App-Paket. Um eine Website mit WordPress zu erstellen, brauchst du aber Hosting, eine Domain und gegebenenfalls Plugins.