Wissenschaftler entdecken Mikropenis-Gen in Hitlers Erbgut


Hitlers Blutspuren vom Sofa aus dem Führerbunker enthüllen eine mögliche Erkrankung mit dem Kallmann-Syndrom, einem Gendefekt der zu Genitalfehlbildungen und Hormonstörungen führen kann.

Die Enthüllungen über die Genetik des deutschen Diktators sind Teil einer neuen Dokumentation „Hitler's DNA: A Dictator's Masterplan" des britischen Senders Channel 4.

Im Zentrum der Theorie steht eine Genanalyse basierend auf einem blutbefleckten Stoffstück von einem Sofa aus dem Führerbunker. Es wird vermutet, dass Hitler dort starb, während Berlin 1945 eingenommen wurde.

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Forscher authentifizierten die DNA durch den Abgleich mit einem lebenden männlichen Verwandten.

Unter Leitung von Prof. Turi King von der University of Bath, sequenzierte das Team Hitlers Genom und entdeckte eine Mutation des PROK2-Gens, die mit dem Kallmann-Syndrom assoziiert wird, einem Gendefekt, welcher die vollständige Pubertät verhindert.

Prof. Turi King ist kein unbeschriebenes Blatt, die Genetikerin hatte bereits die Überreste von Richard III. identifiziert und damit 2022 für großes Aufsehen gesorgt

Zu den Symptomen des Kallmann-Syndroms gehören Hodenhochstand, ein niedriger Testosteronspiegel und in manchen Fällen auch ein Mikropenis.

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Professor Jorma Toppari von der Universität Turku, Finnland, sagte in der Sendung: „Zehn Prozent der Kinder mit dieser Art von Mutation könnten einen kleinen Penis haben, einen Mikropenis. Ein viel häufigeres Merkmal wäre, dass die Hoden nicht normal in den Hodensack absteigen."

Der Fund deckt sich mit einem medizinischen Bericht von 1923, der nahelegte, dass Hitler einen Hodenhochstand hatte, und verleiht dem englischen Spottlied „Hitler has only got one ball, the other is in the Albert Hall" neue Glaubwürdigkeit.

Die Forscher führten zudem eine polygene Risikobewertung durch, um genetische Anfälligkeit für psychiatrische und neurologische Entwicklungsmerkmale zu untersuchen.

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Die Ergebnisse platzierten den deutschen Diktator im obersten Perzentil für Risikomarker, die mit Autismus, Schizophrenie, bipolarer Störung und ADHS verbunden sind, obwohl Prof. King betonte, dass diese Indizien keine Diagnose darstellen.


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