Eurail meldet Datenpanne, Zahl betroffener Kunden ist unbekannt


Eurail B.V., Anbieter der Interrail-Karte, hat eine Datenpanne bestätigt, bei der vermutlich persönliche Kundendaten offengelegt wurden.

Zentrale Fakten:

Eurail behauptet, ein "Datensicherheitsvorfall" innerhalb seiner Interrail-Systeme habe zu unbefugtem Zugriff auf Kundendaten geführt. Interrail ist ein Bahnpass, der Europäern unbegrenzte Reisen in 33 europäischen Ländern ermöglicht.

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In der Datenbank waren persönliche Informationen gespeichert, darunter Vor- und Nachnamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Wohnadressen und Geburtsdaten. In einigen Fällen könnten auch Kopien von Reisepässen oder Ausweisdokumenten sowie Bankkontonummern (IBAN) betroffen sein.

"Nach der Entdeckung haben wir umgehend unsere Systeme gesichert und eine Untersuchung mit Unterstützung externer IT-Sicherheitsexperten und Rechtsberater eingeleitet", erklärte Eurail in einer öffentlichen Stellungnahme. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um das Ausmaß des Vorfalls und die möglichen Auswirkungen aller Kunden zu ermitteln. Die Zahl der betroffenen Kunden bleibt derzeit unklar.

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Vom Sicherheitsvorfall sind neben Eurail- und Interrail-Kunden auch Teilnehmende des EU-Programms DiscoverEU betroffen. DiscoverEU ist eine Initiative der Europäischen Union, die jungen Menschen kostenlose Zugreisen durch Europa ermöglicht.

Die Europäische Kommission teilte mit, die möglicherweise gestohlenen Daten bestehen aus Namen, Geburtsdaten, Kopien von Reisepässen oder Personalausweisen, E-Mail-Adressen, Adressdaten, Telefonnummern, Kontonummern und Gesundheitsdaten.

personal information

Der Vorfall wurde der Datenschutzbehörde gemeldet. Relevante Datenschutzbehörden außerhalb der EU werden derzeit über den Vorfall informiert. Gleiches gilt für betroffene Kunden.

Laut Eurail gebe es derzeit keine Hinweise darauf, dass die Daten missbraucht oder öffentlich zugänglich gemacht wurden. Externe Cybersicherheitsspezialisten überwachen die Situation kontinuierlich.

Betroffenen wird geraten, Passwörter zu ändern, die mit ihren E-Mail-Adressen, Social-Media-Konten und Bankkonten verbunden sind. Zusätzlich sollten sie wachsam gegenüber Phishing-Versuchen sein und ungewöhnliche Transaktionen auf ihrem Bankkonto genau beobachten. Falls ihre persönlichen Daten böswillig verwendet werden, sollten sie dies einer zuständigen Datenschutzbehörde melden.

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