Hacker melden Abgriff von Mitarbeiterdaten aus dem Intranet der RTL Group

Die RTL Group, einer der größten Medienkonzerne der Welt, ist vermutlich Opfer eines Datenlecks geworden. Hacker haben Mitarbeiterdaten veröffentlicht und behaupten, private Telefonnummern, E-Mail-Adressen und weitere personenbezogene Daten zu besitzen. Kundendaten sind wahrscheinlich nicht betroffen.
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Hacker behaupten, das Intranet der RTL Group im Februar 2026 gehackt und dabei persönliche Daten von über 27.000 Mitarbeitern erbeutet zu haben.
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Zu den geleakten Daten gehören angeblich Namen, E-Mail-Adressen, Arbeitsadressen und private Telefonnummern von Mitarbeitern.
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Die RTL Group erklärt, von den Behauptungen der Angreifer Kenntnis zu haben und das Problem derzeit zu untersuchen.
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Sicherheitsexperten warnen, dass geleakte Journalistendaten gezielte Angriffe ermöglichen, anonyme Quellen gefährden und investigative Berichterstattung sabotieren könnten.
In einem beliebten Datenleck-Forum, das häufig für den Handel mit gestohlenen Daten genutzt wird, haben Angreifer veröffentlicht, was sie als RTL-Group-Daten bezeichnen. Laut den Angreifern wurde das Unternehmen irgendwann im Laufe des Monats Februar gehackt.
„Im Februar 2026 wurde die Intranet-Website der RTL Group gehackt und die Daten von über 27.000 Mitarbeitern offengelegt“, behaupten die Angreifer in ihrem Darknet-Beitrag.
Die RTL Group teilte mit, dass das Unternehmen von den Behauptungen der Angreifer Kenntnis hat und den Vorfall derzeit untersucht.
„Nach unserem aktuellen Kenntnisstand ist es unwahrscheinlich, dass Kundendaten betroffen sind. Aber die Untersuchung läuft noch“, sagte ein Sprecher der RTL Group gegenüber Cybernews.
Die RTL Group ist ein wichtiger Akteur auf dem europäischen und globalen Medienmarkt mit einem Umsatz von über 6,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist die Rundfunksparte von Bertelsmann, einem der weltweit größten Medienunternehmen, kontrolliert von der Familie Mohn.
Welche RTL-Group-Daten wurden angeblich offengelegt?
Die Verfasser des Beitrags im Datenleck-Forum behaupten, persönliche Daten von RTL-Group-Mitarbeitern abgegriffen zu haben, darunter:
- Vollständige Namen
- E-Mail-Adressen
- Physische Arbeitsadressen
- Geschäftliche und private Telefonnummern
Um ihre Behauptungen zu untermauern, fügten die Angreifer eine Datenprobe bei, die unsere Sicherheitsforscher untersucht haben. Die Probe enthält 100 Zeilen angeblicher Mitarbeiterdaten der RTL Group und ihrer Tochterunternehmen, darunter Fremantle, M6 und andere.
Die Daten scheinen tatsächlich Namen, geschäftliche E-Mail-Adressen, Unternehmensadressen und Angaben zur Position zu enthalten, wobei einige Einträge auch geschäftliche und private Telefonnummern aufweisen. Laut unseren Experten scheinen die Informationen in der Datenprobe echt zu sein.
RTL-Group-Mitarbeiter, deren persönliche Daten möglicherweise geleakt wurden, könnten erhöhten Cybersicherheitsrisiken ausgesetzt sein, erklärt unser Team. Angreifer können die offengelegten Informationen für Social-Engineering-Attacken nutzen, sich als Kollegen ausgeben, um weitere persönliche Daten zu erlangen oder Schadsoftware zu verbreiten.
Da das Unternehmen ein Medienkonzern ist, der Journalisten beschäftigt, könnte die Belegschaft besonders gefährdet sein. Feindliche Akteure, von Regierungen bis zu nichtstaatlichen Gruppen, könnten gezielt die Geräte von Journalisten angreifen, insbesondere von investigativen Reportern, die zu sensiblen Themen wie Korruption oder organisierter Kriminalität recherchieren.
Gleichzeitig könnte ein Angriff auf Redaktionen mit Schadsoftware die Quellen der Journalisten und unveröffentlichte Materialien offenlegen, langfristige Recherchen sabotieren und Personen gefährden, die anonym unter den Bedingungen des Quellenschutzes mit Pressevertretern gesprochen haben.
Wurden meine Kundendaten oder Passwörter beim angeblichen RTL-Group-Leak gestohlen?
Laut einem Sprecher der RTL Group ist es unwahrscheinlich, dass Kundendaten von dem Vorfall betroffen sind. Der Angriff zielte offenbar auf das Intranet des Unternehmens ab.
Welche RTL-Group-Mitarbeiterdaten wurden offengelegt?
Die Angreifer behaupten, Datensätze von über 27.000 Mitarbeitern erbeutet zu haben. Zu den geleakten Daten gehören vollständige Namen, geschäftliche E-Mail-Adressen, physische Büroadressen, Berufsbezeichnungen und in einigen Fällen private Telefonnummern.
Wie sind die Angreifer in die RTL Group eingedrungen?
Die Angreifer behaupten, im Februar 2026 in das Intranet der RTL Group eingedrungen zu sein. Die genaue Methode wurde nicht genannt, aber das Anvisieren interner Portale ist eine gängige Taktik, um Mitarbeiterverzeichnisse und Organigramme für künftige Angriffe zu sammeln.
Sind Journalisten durch dieses Leak stärker gefährdet?
Ja. Sicherheitsexperten warnen, dass das Leaken privater Telefonnummern und E-Mails von Journalisten eine erhebliche Bedrohung darstellt, da RTL ein Medienkonzern ist. Feindliche Akteure könnten diese Daten nutzen, um investigative Reporter mit Spyware, Belästigung oder Social-Engineering-Angriffen ins Visier zu nehmen.
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