Europäische Suchmaschinenalternative Ecosia veröffentlicht Linux-Browser
Ecosia erklärt, der Browser sei frei von „Tech-Bro-Monopolen“.

Image by Ecosia/Wikipedia/Cybernews
- Ecosia hat einen nativen Linux-Browser für datenschutzbewusste Nutzer in Europa veröffentlicht.
- Laut Ecosia ist der Marktanteil von Linux in Europa 2025 auf knapp 5,7 % gestiegen.
- Das Unternehmen erklärt, es verfolge seine Nutzer nicht und verkaufe keine personalisierte Werbung.
- Einige Suchergebnisse und Anzeigen bezieht Ecosia weiterhin von Google und Bing.
Zentrale Fakten von nexos.ai, geprüft von der Cybernews-Redaktion.
Ecosia, die größte europäische Suchmaschine, hat einen nativen Linux-Browser veröffentlicht und verspricht, auf übermäßige Datensammlung zu verzichten.
Das in Deutschland ansässige Unternehmen bezeichnet den neuen Browser als Antwort auf die schwindende Beliebtheit von Windows in Europa. Linux habe seinen Marktanteil laut StatCounter im Jahr 2025 auf knapp 5,7 % mehr als verdoppelt, nach 2,5 % im Jahr 2024.
Zudem gewinne Linux zunehmend Nutzer in Tech-Kreisen und unter datenschutzbewussten Menschen, die kommerziellen Tech-Giganten wie Microsoft und Google mit wachsender Skepsis begegnen, so das Unternehmen.
Ecosia setzt auf das Versprechen des Datenschutzes: Nutzer werden nicht getrackt, personalisierte Werbung gibt es nicht.
Stattdessen beruht das Geschäftsmodell auf Anzeigen neben den Suchergebnissen. 100 % der Werbegewinne fließen in Baumpflanzungen und weitere Klimaschutzprojekte.
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Der Start von Ecosias Linux-Version fällt in eine Zeit, in der Europa verstärkt digitale Souveränität gegenüber US-Technologien anstrebt, die Risiken für den Datenschutz bergen und den Zugang zu kritischer Technik gefährden können.
Linux-Nutzer sind Vorreiter für digitale Souveränität und Nachhaltigkeit. Mit unserer Linux-Version geben wir ihnen endlich eine Suchmaschine, die zu ihren Werten passt: klimafreundlich, datenschutzfreundlich und frei von Tech-Bro-Monopolen,Christian Kroll, Gründer und CEO von Ecosia.
In Frankreich und Deutschland hat Ecosia seinen eigenen Suchindex an den Start gebracht, aufgebaut gemeinsam mit der französischen Suchmaschine Qwant im Rahmen des Joint Ventures European Search Perspective (EUSP).
Neben der EUSP stammen Ecosias Suchergebnisse und Anzeigen von den amerikanischen Suchmaschinen Google und Bing, je nach Standort, Gerätetyp sowie Cookie- und Datenschutzeinstellungen der Nutzer.
Der Ecosia-Browser wird über Snap, den Standard-Paketmanager von Ubuntu, verteilt und aktualisiert.
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Im aktuellen politischen Klima hat ein europäisches Softwareunternehmen, das Unabhängigkeit von den großen Tech-Konzernen verspricht, beste Erfolgsaussichten.
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