Pink Power Ranger löscht rassistische Websites live auf dem Chaos Communication Congress

Hackerin und Investigativjournalistin Martha Root hat auf dem 39C3 in Hamburg mehrere rechtsextreme Websites live vor Publikum abgeschaltet.
Dabei löschte sie nicht nur gesicherte Daten, sondern auch zugehörige Social-Media-Konten.
Vor Live-Publikum, verkleidet als Pink Power Ranger, führte Root Befehle aus, um die Plattformen WhiteDate, WhiteChild und WhiteDeal, allesamt Websites mit rassistischem Hintergrund, vollständig aus dem Netz zu entfernen.
In einem YouTube-Video mit dem Titel „The Heartbreak Machine: Nazis in the Echo Chamber“ ist Roots Bildschirm zu sehen, während sie Python-Befehle ausführt.
Auf dem Bildschirm wird gezeigt, wie sie Admin-Mail-Passwörter ändert und sich in eine Hosting-Plattform einloggt, um die betreffenden Seiten direkt zu löschen.
Nach jedem ausgeführten Befehl erscheint die Rückmeldung „done“ mit einem grünen Haken-Emoji direkt darunter.
Das Publikum reagiert mit begeistertem Jubel und Applaus, während eine rechtsextreme Seite nach der anderen aus dem Netz verschwindet.
Cybernews berichtete bereits zuvor, als die Hackerin und Investigativjournalistin Martha Root Daten von einer rechtsextremen Dating-Plattform mit dem Spitznamen „Tinder für Nazis“ exfiltriert hatte.
Die Hackerin exfiltrierte über 8.000 Profile und 100 GB an Daten von WhiteDate, darunter Fotos und andere sensible Informationen, die inzwischen veröffentlich wurden.
Die Debatte zu diesem Thema ist live. Diskutiere mit.
Neben WhiteDate kompromittierte Root auch die Seiten WhiteChild, eine rassistische Plattform für Sperma- und Eizellenspender, und WhiteDeal, eine Plattform für Freelance-Arbeit für Menschen mit rassistischen Überzeugungen.
Ein Rechtsextremist aus Deutschland war für den Betrieb aller drei Plattformen verantwortlich.
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