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Proton Pass vs. Bitwarden Vergleich für 2026 – Welcher Passwortmanager ist besser?



Proton Pass vs. Bitwarden – welcher Passwortmanager ist 2026 die bessere Wahl? In meinem Passwortmanager-Vergleich teste ich beide Open-Source-Passwortmanager anhand von Sicherheit, Funktionen, Preisen und Benutzerfreundlichkeit. Die Ergebnisse basieren auf wochenlangen praktischen Tests, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst.

Proton Pass vs. Bitwarden – Überblick

Meiner Meinung nach kann man mit keinem dieser Passwortmanager etwas falsch machen. Beide basieren auf einer Zero-Knowledge-Architektur und nutzen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, um deine Anmeldedaten zu schützen. Außerdem sind beide Open Source – das ist selten und einer der Gründe, warum Proton Pass und Bitwarden zu den besten Passwortmanagern auf unserer Liste gehören.

Proton Pass ist Teil des Proton-Ökosystems und lässt sich nahtlos mit den anderen Proton-Diensten kombinieren. Das macht es ideal für alle, die eine Cybersecurity-Suite suchen oder bereits Proton-Dienste nutzen. Wie alle Proton-Produkte legt es großen Wert auf Datenschutz. Eine der datenschutzfreundlichen Funktionen ist ein E-Mail-Alias, der Tracking und Spam reduziert.

Bitwarden wirkt auf den ersten Blick wie ein einfacher Passwortmanager. Es hebt sich aber durch umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, Self-Hosting und Admin-Funktionen ab. Das macht es zu einer guten Wahl für Entwickler, Teams und alle, die mehr Kontrolle über ihre Einrichtung möchten. Außerdem ist es einer der günstigsten Passwortmanager auf dem Markt – ideal für Nutzer, denen grundlegende Sicherheitsfunktionen wichtiger sind als zusätzliche Features.

Proton PassBitwarden
⭐ Bewertung:
4
4.2
🥇 Platz:#13 von #20#6 von #20
🔥 Gutschein:Proton Pass-Gutschein 50% RabattCybernews Password Manager Coupons
💵 Preis:Ab 2,49 €/MonatAb $1,65/Monat
✂️ Kostenlose Version:Yes, plus a 30-day money-back guaranteeYes
🔒 Encryption:AES-256AES 256-bit
🖥️ Betriebssystem:Windows, macOS, Linux, Android, iOSWindows, macOS, Linux, Android, iOS
🌐 Browser extensions:Chrome, Firefox, Brave, Edge, Safari, Web AppChrome, Firefox, Edge, Opera, Safari, Vivaldi, Brave, Tor, DuckDuckGo

Wähle Proton Pass, wenn du einen Passwortmanager mit erweiterten Datenschutzfunktionen und Extras wie einem E-Mail-Alias suchst. Obwohl Proton Pass erst 2023 auf den Markt kam, hat er sich bereits als starker Konkurrent etabliert. Er ist Teil der Sicherheitssuite von Proton und damit eine gute Wahl für alle, die ein Komplettpaket möchten. Proton Pass kann aber auch einzeln erworben werden. Im Vergleich zu Bitwarden ist er etwas teurer, überzeugt aber mit einer intuitiven Benutzeroberfläche, praktischen Funktionen und ausgereiften Apps für alle gängigen Plattformen.

Wähle Bitwarden, wenn du ein begrenztes Budget hast, aber trotzdem hohe Sicherheit möchtest. Bitwarden ist genauso sicher wie Proton Pass, bietet aber deutlich weniger erweiterte Funktionen. Für die grundlegende Passwortverwaltung reicht es definitiv aus. Für absolute Anfänger kann es allerdings etwas knifflig sein. Außerdem ist es einer der wenigen Passwortmanager mit Self-Hosting-Unterstützung.

So haben wir diese Passwortmanager getestet

Für diesen Passwortmanager Test haben wir Proton Pass und Bitwarden über mehrere Wochen im Alltag genutzt, sowohl auf Desktop, Smartphone, als auch die Browser-Erweiterung, um ein möglichst realistisches Bild zu bekommen. Wir haben unser bewährtes Testverfahren für Passwortmanager befolgt und beide Manager eine Zeit lang im Alltag genutzt. Unter anderem haben wir die erweiterten Funktionen ausprobiert und beide auf verschiedenen Geräten getestet. Hier ist ein genauerer Einblick:

Schritt 1. Sicherheit

Ich habe zunächst die Sicherheitsmaßnahmen beider Dienste geprüft – darunter die Zero-Knowledge-Architektur, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und 2FA-Optionen. Außerdem habe ich unabhängige Sicherheitsaudits und deren Häufigkeit untersucht.

Schritt 2. Funktionen

Danach habe ich mich eingehend mit allen Funktionen beschäftigt – angefangen bei grundlegenden wie automatischem Speichern, automatischem Ausfüllen, Passwortgenerierung, Passwortüberwachung und dem Teilen von Passwörtern. Ich habe mir außerdem Zeit genommen, erweiterte Funktionen wie die Dark-Web-Überwachung, E-Mail-Aliasse und Benachrichtigungen bei Sicherheitsvorfällen auszuprobieren.

Schritt 3. Benutzerfreundlichkeit

Bei meinen Tests habe ich darauf geachtet, wie benutzerfreundlich beide Passwortmanager sind und wie leicht sich die gewünschten Funktionen finden lassen. Außerdem habe ich bewertet, wie zuverlässig Kernfunktionen wie das automatische Ausfüllen funktionieren.

Schritt 4. Tarife und Preise

Wer einen Passwortmanager kostenlos nutzen möchte, hat bei beiden Anbietern gute Optionen: Sowohl Proton Pass als auch Bitwarden bieten einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit unbegrenzten Passwörtern und Gerätesynchronisierung, ohne zeitliche Einschränkung. Ich habe die Tarife von Proton Pass und Bitwarden direkt miteinander verglichen. Anstatt mich nur auf die Kosten zu konzentrieren, habe ich analysiert, welche Funktionen in den jeweiligen Tarifen enthalten sind und ob der Preis für den Durchschnittsnutzer gerechtfertigt ist. So konnte ich den langfristigen Nutzen und nicht nur kurzfristige Einsparungen beurteilen.

Schritt 5. Kundensupport

Abschließend habe ich mir die Kundensupport-Optionen beider Passwortmanager angesehen und beide kontaktiert, um zu testen, wie schnell eine Antwort kommt.

Nach gründlichen Tests in diesen fünf Bereichen konnte ich feststellen, welcher Passwortmanager das insgesamt bessere Nutzererlebnis bietet.

Proton Pass vs. Bitwarden: Preise und Tarife für 2026

Proton Pass ist fast dreimal so teuer wie Bitwarden, bietet aber deutlich mehr Funktionen und eine übersichtlichere Benutzeroberfläche mit zuverlässigem Autofill und einfachem Teilen. Bitwarden kostet weniger als 1 € pro Monat und bietet grundlegende Passwortverwaltung ohne zusätzliche Funktionen. Hier ist eine kurze Übersicht der Tarife. (Bitwarden bisher nur mit Dollarpreisen)

Tarife und FunktionenProton PassBitwarden
Kostenloser Tarif
Individueller Tarif 2,49 €/Monat (Pass Plus)
1,65 $/Monat (Premium)
Familientarif 4,99 €/Monat (Familienpass)
3,99 $/Monat (Familie)
Anzahl der erlaubten Nutzer1 (Plus), 6 (Familie)1 (Premium), 6 (Familie)
Speicher1 GB (kostenlos), 10 GB (Plus), 50 GB (Familienpaket)1 GB (Premium), 2 GB (Familie)
Unbegrenzte Passwörter
Unbegrenzte Kreditkarten
TresoreBis zu 50 TresoreUnbegrenzt
Vault-FreigabeBis zu 10 Benutzer pro TresorBis zu 2 Benutzer pro Tresor (Premium), bis zu 6 Benutzer pro Tresor (Familien)
Passwortweitergabe✅ Ja, unbegrenzt✅ Ja, unbegrenzt + Bitwarden Send
Verschlüsselte Dateianhänge✅ Ja (nur bei kostenpflichtigen Tarifen)
Passkeys-Unterstützung
Eingebauter Authentifizierungsalgorithmus (TOTP)✅ Ja, in allen Tarifen✅ Ja, aber nur bei den kostenpflichtigen Tarifen
Dark-Web-Überwachung⚠️ Eingeschränkt (Datenschutzverletzungsbericht, der auf dem kostenlosen Dienst “Have I been Pwned” basiert)
Passwort-Warnungen
Notfallzugang
E-Mail-Aliasse✅ (integriert)✅Integrationen von Drittanbietern
Self-Hosting
Am besten geeignet fürDatenschutzbewusste Nutzer, die sich ein hochwertiges Nutzererlebnis wünschen.Budgetfreundliche Nutzer und solche, die administrative Kontrolle und Self-Hosting benötigen.
ZUSAMMENFASSUNG
Beide Passwortmanager bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Proton Pass ist zwar teurer, bietet aber eine umfangreiche App mit vielen Sicherheits- und Datenschutzfunktionen. Bitwarden gehört zu den günstigsten Lösungen auf dem Markt, beschränkt sich aber auf grundlegende Passwortverwaltung und hat eine weniger ansprechende Benutzeroberfläche.

Proton Pass und Bitwarden bieten jeweils Einzel- und Familientarife sowie eine kostenlose Version an. Wie bereits erwähnt, ist Proton Pass deutlich teurer.

Proton Pass Plus (2,49 €/Monat) und Bitwarden Premium (1,65 $/Monat) sind Einzelabos für jeweils eine Person und bieten im Wesentlichen dieselben Kernfunktionen. Proton Pass rechtfertigt seinen höheren Preis durch erweiterte Funktionen wie Dark-Web-Überwachung, E-Mail-Aliasse und Proton Sentinel.

Die Familientarife decken bis zu 6 Nutzer ab und bieten dieselben Funktionen wie die Einzeltarife. Proton Pass bietet zusätzlich Administratorrechte, einfaches Teilen innerhalb der Familie und bis zu 50 GB Cloud-Speicher. Bitwarden kommt hier nur auf 2 GB Cloud-Speicher und hat eingeschränktere Freigabeoptionen.

Vergleich der Sicherheitsfunktionen

Sicherheit ist der wichtigste Faktor bei der Wahl eines Passwortmanagers. Schließlich vertraust du ihm deine sensibelsten Daten an. Ein sicherer Passwortmanager sollte mindestens AES-256-Verschlüsselung, eine Zero-Knowledge-Architektur und Zwei-Faktor-Authentifizierung bieten. Proton Pass und Bitwarden erfüllen alle drei Anforderungen, unterscheiden sich aber bei den erweiterten Sicherheitsfunktionen. Hier ein kurzer Vergleich der Sicherheitsmaßnahmen von Proton Pass vs. Bitwarden:

SicherheitsfunktionenProton PassBitwarden
VerschlüsselungsprotokollAES-256AES-256
Passwort-HashingbcryptPBKDF2 SHA-256/Argon2id
Zero-Knowledge-Architektur
Zwei-Faktor-Authentifizierung (MFA)✅ (Authentifizierungs-App oder Sicherheitsschlüssel (U2F oder FIDO2))✅ (E-Mail, Authentifizierungs-App, Sicherheitsschlüssel (FIDO2), Duo Security oder YubiKey OTP)
Biometrische Authentifizierung✅(Gesichts- und Fingerabdruckerkennung)✅ (Gesichts- und Fingerabdruckerkennung)
Eingebauter Authentifizierungsalgorithmus (TOTP)❌(externe App erforderlich)
Dark-Web-Überwachung⚠️ Eingeschränkt (auf Anfrage über externe Datenbanken)
Echtzeit-Warnungen vor Sicherheitsverletzungen
Passkey-Unterstützung
KI-basierte Sicherheitsfunktionen
Cloud-Speicher✅ (bis zu 50 GB)✅ (bis zu 2 GB)
Self-Hosting
Sicherheitsaudits✅ Geprüft von SEC Consult und Cure53✅ Geprüft von Cure53, Fracture Labs und Insight Risk Consulting
Open-Source-Codebasis
Gebunden an den Datenschutzregelungen vonSchweizVereinigte Staaten
Schutz bei der KontowiederherstellungWiederherstellungsschlüssel erforderlichNotfallzugang verfügbar (optional)
ZUSAMMENFASSUNG
Beide setzen auf Zero-Knowledge-Architektur, AES-256-Verschlüsselung und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Proton Pass hat aber durch zusätzliche Funktionen wie Echtzeit-Warnmeldungen bei Sicherheitsverletzungen und einen E-Mail-Alias einen Sicherheitsvorteil. Dazu kommt eine datenschutzfreundliche Gerichtsbarkeit.

Beide erfüllen die grundlegenden Sicherheitsanforderungen.

Proton Pass und Bitwarden sind bei den grundlegenden Sicherheitsprinzipien nahezu identisch. Beide basieren auf einer Zero-Knowledge-Architektur. Heißt: Selbst Mitarbeiter der Unternehmen haben keinen Zugriff auf deinen Tresor. Beide nutzen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit AES-256, um deine Passwörter und Daten zu schützen. Der Hauptunterschied liegt im Passwort-Hashing: Proton Pass nutzt bcrypt (nur für Kontoschlüssel), Bitwarden bietet die Wahl zwischen PBKDF2, SHA-256 und Argon2id. Beide Verfahren sind zuverlässig. Im Alltag wirst du kaum einen Unterschied bemerken.

Beide Passwortmanager wurden seit ihrer Markteinführung mehrfach unabhängig geprüft. Das zeigt das Engagement der Unternehmen für Sicherheit und Transparenz. Die letzten Prüfungen beider Anbieter fanden 2023 oder 2024 statt, was schon eine Weile her ist. Da es sich bei beiden Anbietern um Open-Source-Software handelt, können Sicherheitsforscher den Quellcode einsehen und auf Schwachstellen prüfen.

Beide Anbieter empfehlen die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Proton Pass bietet zwei 2FA-Optionen: eine Authentifizierungs-App und einen Sicherheitsschlüssel. Bitwarden hat mehr Optionen – darunter E-Mail, Authentifizierungs-App, Sicherheitsschlüssel, Duo Security und YubiKey-OTP. 2FA ist bei beiden auch für kostenlose Nutzer verfügbar. Das ist gut, da manche Dienste solche Funktionen nur gegen einen Aufpreis anbieten. Alternativ kannst du dich auch per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck anmelden.

Dark-Web-Überwachung und Warnmeldungen bei Vorfällen

Die Darknet-Überwachung gehört mittlerweile zu den Kernfunktionen vieler Passwortmanager. Sie durchsucht das Darknet und geleakte Datenbanken nach deinen E-Mail-Adressen, Passwörtern und anderen persönlichen Daten. Tauchen diese in einem Datenleck auf, wirst du sofort per E-Mail oder über die App benachrichtigt. So hast du Zeit zu handeln, bevor deine Konten gehackt werden.

Beide Passwortmanager bieten diese Funktion. Meiner Meinung nach ist die Darknet-Überwachung von Proton Pass den Sicherheitswarnungen von Bitwarden überlegen. Die Darknet-Überwachung von Proton Pass läuft kontinuierlich im Hintergrund. Die Sicherheitswarnungen von Bitwarden hingegen werden nur manuell ausgelöst. Kurz gesagt: Nach der Aktivierung bei Proton Pass musst du dich um nichts mehr kümmern – du wirst sofort informiert, wenn deine Daten kompromittiert werden.

Bei Bitwarden erfährst du von einer Datenpanne nur, wenn du deine Daten manuell überprüfst. Bitwarden nutzt außerdem die Datenbank „Have I Been Pwned", die ohnehin kostenlos verfügbar ist. „Have I Been Pwned" lässt sich sogar so einrichten, dass es automatisch Benachrichtigungen sendet. Bei Bitwarden ist das nicht möglich.

proton pass dark web monitoring
Sobald du die Darknet-Überwachung von Proton Pass aktivierst, wirst du automatisch über Sicherheitslücken und Datenlecks benachrichtigt.
bitwarden data breach
Die Dark-Web-Überwachung von Bitwarden muss manuell gemacht werden

Proton Sentinel

Proton Sentinel ist eine KI-gestützte Sicherheitsfunktion. Sie bietet eine zusätzliche Schutzebene, indem sie verdächtige Anmeldeversuche hinterfragt und zur Überprüfung an Mitarbeiter weiterleitet. Außerdem stellt sie ein detailliertes Sicherheitsprotokoll bereit, das Anmeldeversuche und Kontoänderungen auflistet.

Bitwarden bietet nichts Vergleichbares. Das gibt Proton Pass einen klaren Vorteil beim proaktiven Kontoschutz. Besonders nützlich ist die Funktion für Journalisten, Aktivisten oder alle, die mit sensiblen Daten arbeiten.

Proton Sentinel must be enabled in settings
Proton Sentinel muss in den Einstellungen aktiviert werden.

Proton Pass bietet E-Mail-Maskierung

E-Mail-Maskierung ermöglicht es dir, alternative E-Mail-Adressen zu erstellen, damit du deine echte Adresse bei der Anmeldung auf Websites nicht angeben musst. Das schützt vor Spam, Phishing und unerwünschtem Tracking. Wird eine E-Mail-Adresse kompromittiert, kannst du sie sofort deaktivieren.

Proton Pass bietet eine integrierte E-Mail-Maskierung, mit der sich Aliase schnell erstellen und verwalten lassen. Kostenlose Konten erhalten 10 Aliase, zahlende Nutzer unbegrenzt viele. Ich fand diese Funktion besonders praktisch bei der Registrierung für neue Dienste. Meine primäre E-Mail-Adresse bleibt so ohne zusätzliche Einrichtung privat.

Bitwarden ermöglicht zwar auch E-Mail-Maskierung, aber die Funktion ist nicht in die App integriert. Du brauchst dafür einen separaten E-Mail-Dienst oder eine Erweiterung. Das macht den Prozess umständlicher. Wer eine einfache, vollständig integrierte Lösung sucht ist mit Proton Pass besser bedient.

Proton Pass email aliases feature supports custom domains
Die E-Mail-Maskierung von Proton Pass unterstützt benutzerdefinierte Domains.

Bitwarden ermöglicht Self-Hosting

Self-Hosting ermöglicht es dir, einen Passwortmanager auf deinem eigenen Server zu betreiben, statt auf die Cloud-Infrastruktur des Anbieters angewiesen zu sein. Das gibt dir mehr Kontrolle über deine Daten und Sicherheitseinstellungen. Besonders interessant ist das für Unternehmen, die den Zugriff intern verwalten oder strenge Compliance-Anforderungen erfüllen müssen.

Bitwarden unterstützt Self-Hosting und bietet umfassende Hilfe für den gesamten Prozess. Du kannst Bitwarden auf deinem eigenen Server installieren und Updates, Backups und Sicherheitsrichtlinien selbst verwalten. Das ist meiner Meinung nach besonders wertvoll für Unternehmen und datenschutzbewusste Nutzer, die maximale Kontrolle möchten.

Proton Pass hingegen basiert vollständig auf der Cloud-Infrastruktur von Proton. Das schränkt die Kontrolle und Anpassungsmöglichkeiten ein, vereinfacht aber Einrichtung und Wartung. Wer Self-Hosting bevorzugt, ist mit Bitwarden besser bedient.

Proton Pass bietet mehr integrierten Speicherplatz ohne Einrichtung

Cloud-Speicher in einem Passwortmanager ermöglicht das Speichern von Dateien wie Ausweisen, Geburtsurkunden oder anderen wichtigen Dokumenten. Für die meisten Nutzer dient er als Backup.

Proton Pass bietet 10 GB Speicherplatz für Einzelabonnements und 50 GB für Familienabonnements.

Bitwarden bietet hingegen nur 1 GB für Premium-Nutzer und 2 GB für den Familientarif – deutlich weniger als Proton Pass. Das gilt nur für Dateianhänge.

Wer Bitwarden selbst hostet, ist natürlich auf die eigene Serverkapazität angewiesen. Das erfordert jedoch technisches Know-how und zusätzlichen Aufwand. Wer Cloud-Speicher im Passwortmanager benötigt, ist mit Proton Pass besser bedient.

Passkey-Unterstützung

Passkeys werden als einfache Anmeldemethode immer beliebter. Im Wesentlichen handelt es sich um eine passwortlose Anmeldung auf Basis kryptografischer Schlüssel. Statt ein Passwort einzugeben, nutzt du biometrische Daten oder eine PIN.

Beide Passwortmanager unterstützen Passkeys. Ich habe sie selbst ausprobiert und die Einrichtung war einfach. Die Benutzeroberfläche von Proton Pass wirkte dabei etwas eleganter.

Plattformen, Apps und Benutzerfreundlichkeit

Benutzerfreundlichkeit ist ein wichtiger Faktor bei Passwortmanagern. Beide sind relativ benutzerfreundlich, aber Proton Pass wirkt flüssiger und ausgereifter als Bitwarden.

Plattformen, Apps, Browser und BenutzerfreundlichkeitProton PassBitwarden
Unterstützte BetriebssystemeWindows, macOS, Linux, Android, iOSWindows, macOS, Linux, Android, iOS
Unterstützte BrowsererweiterungenChrome, Firefox, Brave, Edge, Safari, Web-AppChrome, Firefox, Edge, Opera, Safari, Vivaldi, Brave, Tor, DuckDuckGo
Geräteübergreifende Synchronisierung
Offline-Zugriff✅(standardmäßig deaktiviert)✅(schreibgeschützt)
Passwortimport
Passwortweitergabe
AutofillNahtlos und präziseRobust, aber manchmal etwas ungelenk.
Passwortgenerator
BenutzeroberflächeModern und elegantEinfach und funktional
ErsteinrichtungEinfach und schnellEinfach, aber mit ein paar zusätzlichen Schritten
LernkurveAnfängerfreundlichEtwas komplizierter
ZUSAMMENFASSUNG
Beide Passwortmanager sind benutzerfreundlich. Proton Pass punktet aber mit schnellerer Einrichtung, flüssigerem Autofill und einer intuitiveren Benutzeroberfläche. Bitwardens etwas umständliches Design macht Proton Pass für die meisten Nutzer zur besseren Wahl.

Desktop-, Mobil- und Browser-Apps

Von der Einrichtung bis zur täglichen Nutzung legt Proton Pass großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit. Auch ohne Erfahrung mit Passwortmanagern ist der Einstieg einfach. Ich habe die App aus dem App Store heruntergeladen und die Einrichtung in wenigen Minuten abgeschlossen. Das Importieren von Passwörtern aus anderen Passwortmanagern ist ebenfalls unkompliziert.

Die Benutzeroberfläche ist auf Desktop, Mobilgeräten und als Browser-Erweiterung übersichtlich und intuitiv. Ich habe schnell gefunden, was ich gesucht habe. Insgesamt bietet Proton Pass meiner Meinung nach eine gute Kombination aus starken Funktionen und benutzerfreundlichem Design.

Proton Pass has a clean and modern design across all platforms
Proton Pass hat ein modernes Design auf allen Plattformen.
Die Browser-Erweiterung von Proton Pass funktioniert mit allen Browsern
Die Browser-Erweiterung von Proton Pass funktioniert mit allen Browsern
Proton Pass mobile app has all of the same features as the desktop version
Die mobile App hat alle Funktionen aus der Destop-Version

Bitwarden lässt sich recht einfach einrichten, auch wenn ein paar zusätzliche Schritte nötig sind. Das Importieren von Passwörtern war dank klarer Anweisungen unkompliziert. Allerdings wird man dabei zum Hilfecenter weitergeleitet, was den Vorgang etwas verlängert.

Die Benutzeroberfläche wirkt übersichtlich, aber im Vergleich zu Proton Pass etwas umständlich. Ich musste oft überlegen, wo bestimmte Optionen zu finden sind. Hat man sich einmal zurechtgefunden, ist die App deutlich angenehmer zu bedienen. Anfängern würde ich sie trotzdem nicht empfehlen.

Bitwarden desktop app doesnt have all of the features
Die Desktop-App von Bitwarden bietet nicht alle Funktionen und man wird häufig zur Web-App weitergeleitet.
bitwardens vault
Die Browser-Extention leitet dich oft zur Web-App weiter.
Bitwardens mobile app
Die mobile App hat nicht alle Features aus der Desktop-Version.

Passwortgenerator und Autofill-Funktion

Passwortgeneratoren und die Autofill-Funktion sind die Hauptgründe, warum Leute sich einen Passwortmanager zulegen. Deshalb ist es wichtig, dass sie zuverlässig funktionieren.

Der Passwortgenerator von Proton Pass ist gut. Du kannst zufällige Passwörter mit bis zu 64 Zeichen und einprägsame Passwörter mit bis zu 10 Wörtern erstellen. Es gibt außerdem einen Passwortverlauf, falls du ein Konto erstellt, aber das Passwort nicht gespeichert hast. Das ist sehr praktisch.

Du öffnest einfach die App, tippst auf das Plus-Symbol und wählst das Passwort aus. Dadurch öffnet sich der Generator. Er öffnet sich auch automatisch beim Registrieren oder Hinzufügen eines neuen Kontos.

Das automatische Ausfüllen funktioniert genauso reibungslos. Sobald du auf einer Anmeldeseite landest, schlägt Proton Pass gespeicherte Anmeldedaten vor. Ein Klick reicht zum Anmelden. Beim Erstellen neuer Konten wirst du automatisch aufgefordert, deine Daten zu speichern. In einigen Fällen erschien diese Aufforderung nicht – etwas ärgerlich, aber die manuelle Speicherung funktionierte problemlos.

Der Passwortgenerator von Bitwarden ist ebenfalls zuverlässig. Du kannst zufällige Passwörter mit bis zu 128 Zeichen und Passphrasen mit bis zu 20 Wörtern erstellen – länger als bei Proton Pass. Auch Klein- und Großbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen und ein Passwortverlauf sind vorhanden. Im Gegensatz zu Proton Pass öffnet sich der Generator nicht automatisch beim Erstellen eines neuen Kontos. Du musst die Browsererweiterung öffnen und ihn manuell aufrufen.

Beim automatischen Ausfüllen hinkt Bitwarden Proton Pass hinterher. Die Funktion ist aus Sicherheitsgründen standardmäßig deaktiviert. Und selbst nach der Aktivierung funktionierte sie nicht immer zuverlässig.

proton pass autofill
Autofill von Proton Pass
bitwarden pass promt
Autofill von Bitwarden

Passwortfreigabe

Mit der Passwortfreigabe lassen sich Anmeldedaten und andere sensible Informationen sicher mit vertrauenswürdigen Kontakten teilen. Die Freigabefunktion von Proton Pass ist benutzerfreundlich. Klicke einfach auf die Schaltfläche „Teilen" neben dem gewünschten Element. Dann kannst du wählen, ob du es per E-Mail über einen sicheren Link oder direkt in den Tresor des Empfängers senden möchtest. Praktisch ist, dass du vorher ein Ablaufdatum und die maximale Anzahl an Aufrufen festlegen kannst.

Die Sharing-Funktion von Bitwarden ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Das Teilen erfolgt über Sammlungen und Organisationen – das ist meiner Meinung nach unnötig kompliziert. Es gibt aber eine Alternative: Bitwarden Send. Damit lassen sich sensible Informationen sicher teilen. Der Inhalt wird verschlüsselt und als Link an die E-Mail-Adresse des Empfängers gesendet. Bitwarden Send bietet außerdem Einstellungen wie Ablaufdatum, Löschdatum, Aufrufanzahl und die Möglichkeit, ein Passwort für die Anzeige festzulegen.

Kundensupport und Fehlerbehebung

Bei der Wahl eines Passwortmanagers denken viele nicht an den Kundensupport. Allerdings ist er wichtig.

Hier ist eine kurze Übersicht der Supportoptionen von Proton Pass und Bitwarden.

KanäleProton PassBitwarden
Live-Chat
E-Mail
Telefonischer Support
Community-Foren✅ nicht offiziell✅ offiziell
Wissensdatenbank✅ umfassend, detailliert und leicht verständlich✅ ausführlich und detailliert
Leitfäden zur Fehlerbehebung
ZUSAMMENFASSUNG
Beide bieten E-Mail-Support, ausführliche Wissensdatenbanken und Anleitungen zur Fehlerbehebung. Außerdem haben beide ein aktives Community-Forum, das schnelle und interaktive Hilfe ermöglicht.

Beide Passwortmanager bieten verschiedene Wege, um Hilfe zu erhalten. Proton Pass und Bitwarden lassen sich hauptsächlich über ein Kontaktformular erreichen – danach wartet man auf eine Antwort per E-Mail. Die Antworten kommen in der Regel recht schnell, was akzeptabel ist. Enttäuschend ist jedoch, dass keiner der beiden einen 24/7-Live-Chat anbietet. Das wäre die schnellste und einfachste Möglichkeit zur Problemlösung. Telefonischer Support wird ebenfalls nicht angeboten.

Bitwarden punktet mit einem Community-Forum auf der offiziellen Website. Dort bekommst du Hilfe von anderen Nutzern, aber auch das Bitwarden-Team ist dort aktiv.

Endgültiges Urteil

Proton Pass ist Bitwarden in fast allen wichtigen Kategorien überlegen – von Sicherheit über Funktionsumfang bis hin zur Benutzerfreundlichkeit. Der größere Funktionsumfang hat seinen Preis, aber der Mehrwert rechtfertigt die Kosten meiner Meinung nach. Insgesamt ist Proton Pass für mich die bessere Wahl. Eine kurze Zusammenfassung findest du unten.

KategorieProton PassBitwarden
PreisgestaltungKostenlose Version verfügbar; kostenpflichtige Abonnements sind teurer, bieten aber einen größeren Funktionsumfang.Sehr günstig, insbesondere Jahresabonnements, aber weniger erweiterte Funktionen
SicherheitHohe Kernsicherheit durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Zero-Knowledge-Architektur. Open Source und regelmäßig geprüft. Enthält zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie 2FA und Proton Sentinel.Hohe Kernsicherheit durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Zero-Knowledge-Architektur und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Open Source und regelmäßig geprüft.
MerkmalePasswortgenerator, Passwortfreigabe, 2FA-Authentifizierung, 5GB individueller Dateispeicher, 10 GB mit Premium, E-Mail-AliassePasswortgenerator, Passwortfreigabe, individueller Dateispeicher bis zu 1 GB, grundlegende Familienfreigabe
KompatibilitätKompatibel mit Windows, macOS, Linux, Android und iOSKompatibel mit Windows, macOS, Linux, Android und iOS
BenutzerfreundlichkeitElegante, moderne und intuitive Benutzeroberfläche mit reibungsloser Autofill-FunktionUnkompliziert, aber die Benutzeroberfläche wirkt weniger ausgereift; Kernfunktionen wie das automatische Ausfüllen und Teilen fühlen sich nicht so flüssig an.
KundensupportE-Mail-Support und WissensdatenbankE-Mail-Support, Wissensdatenbank und Community-Forum

Häufig gestellte Fragen