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Avast vs. AVG: Welches Antivirus-Programm ist besser?


Nach der Übernahme von AVG Antivirus durch Avast im Jahr 2016 fragten sich viele, ob eine Trennung dieser Produkte noch Sinn macht. Besonders vor dem Hintergrund der zahlreichen Probleme, die AVG in der Vergangenheit hatte, und der besseren Qualität von Avast Antivirus.

In diesem Vergleich von AVG und Avast für 2026 stelle ich diese beiden Antiviren-Lösungen direkt gegenüber. So findest du heraus, welche besser zu dir passt. Ich vergleiche sie anhand ihrer Sicherheit, ihrer Funktionen, ihrer Preise und ihres Kundensupports.

Avast vs. AVG: Vergleich auf einen Blick

Obwohl sowohl Avast als auch AVG Ihre Geräte sehr gut vor Malware schützen, empfand ich AVG als etwas besser. Es bietet nämlich mehr Zusatzfunktionen als Avast. Die höheren Tarife sind zudem etwas günstiger. Für den bestmöglichen Geräteschutz empfehle ich jedoch TotalAV.

Testsieger
TotalAVAVG AntiVirusAvast Antivirus
⭐ Bewertung:
4.7
4.1
4.5
🥇 Platz:#3 von #30#15 von #30#6 von #30
🔥 Gutschein:TotalAV-Gutschein 80% RabattAVG Antivirus-Gutschein 60 % RabattAvast-Gutschein 47 % Rabatt
💵 Preis:Ab 19,00 € pro JahrAb 37,60 €/Jahr, 1 PCAb 39,99 €/Jahr
✂️ Kostenlose Version:JaYesKostenlose Version
🖥️ Betriebssystem:Windows, macOS, iOS, AndroidWindows, macOS, iOS, AndroidWindows, Mac, Linux, Android, iOS

Avast vs. AVG: Wer bietet besseren Schutz?

AvastAVG
AV-TESTSpitzenproduktSpitzenprodukt
AV-ComparativesAdvanced+Advanced+
SE LabsAAAAAA

Schutz ist der wichtigste Faktor in diesem Vergleich. Wenn dein Antivirenprogramm keine Malware entfernt, solltest du es lieber nicht nutzen. Allerdings bieten beide Dienste das gleiche Schutzniveau.

Laut den aktuellen AV-TEST-Ergebnissen vom Februar 2025 schneiden Avast und AVG gleich gut ab. Beide erreichen auf allen Plattformen durchgehend Höchstwertungen. Zusätzlich hatten beide das Ergebnis „Top-Produkt“.

AV-Comparatives bewertete beide Dienste mit der höchsten Auszeichnung „Advanced+“. Beide hatten sehr wenige Fehlalarme. Die Offline-Erkennungsraten waren identisch. Auch SE Labs vergab für beide Dienste die Bestnote AAA. Kein unabhängiges Malware-Labor stufte einen der beiden Dienste besser ein als den anderen.

Der Grund für die sehr ähnlichen Testergebnisse liegt darin, dass beide Programme zum selben Anbieter gehören. Das spricht dafür, dass sie dieselben Malware-Datenbanken nutzen. Bei der Malware-Entfernung kannst du mit Avast und AVG daher gleiche Ergebnisse erwarten.

Erwähnt werden sollte jedoch, dass Avast in der Vergangenheit Datenschutzprobleme hatte. Das Unternehmen wurde 2024 wegen der Verfolgung und des Verkaufs von Nutzerdaten mit einer Geldstrafe belegt.

Funktionsübersicht

AVG und Avast konkurrieren in allen Preisklassen. Beide bieten kostenlose Versionen mit geringem Funktionsumfang und kostenpflichtige Versionen.

Beim gesamten Funktionsumfang ähneln sich Avast und AVG stark. Zahlungsschutz und Gerätesperre sind exklusive Funktionen von AVG. Avast bietet zusätzlich einen Bank-Modus für sichere Transaktionen. Beide Dienste gehen also über reinen Virenschutz hinaus und decken weitere Bereiche der Cybersicherheit ab. In der Ultimate-Version erhältst du zum Beispiel ein VPN und Optimierungstools.

Security features

AvastAVG
Echtzeitschutz
Sichere Ordner
WLAN-Sicherheit
Schwachstellen-Scanner
Schutz vor schädlichen Links
Ransomware-Schutz
Firewall
Webcam-Schutz
Zahlungsschutz oder Bank-Modus

Die kostenlose Version von AVG bietet ausschließlich Virenschutz. Das ist die einzige Funktion, die die meisten Nutzer brauchen. Du bekommst Schutz vor einer Vielzahl von Schadsoftware sowie einen Virenscanner und Schutz vor bekannten schädlichen Websites.

Avast free antivirus features screen
Avast-Benutzeroberfläche mit Virenscans, Kernschutz, Quarantäne und anderen Funktionen

Als kostenloser Avast-Nutzer bekommst du fünf Virenscans, eine Netzwerkverbindungsprüfung, eingeschränkten Ransomware- und Firewall-Schutz, den „Nicht stören"-Modus und eine Software-Aktualisierungsfunktion. Du musst also nicht viel Geld ausgeben, um die meisten Funktionen nutzen zu können.

Letztendlich bieten beide Anbieter eine Firewall, Schutz vor Phishing-Websites, WLAN-Sicherheit und Ransomware-Schutz.

Zusätzliche Tools

Als kostenloser Nutzer bekommst du kaum zusätzliche Funktionen. Dafür musst du auf eine kostenpflichtige Version umsteigen.

AvastDurchschnitt
Startup-Optimierer
Software-Updater
Datenvernichter
Geräte- oder App-Sperre
Optimierungsprogramme
Registry-Cleanup
VPN

Das kostenlose AVG bietet außer Schutz keine weiteren Funktionen. Avast hingegen hat einen Passwort-Manager. Das könnte ein entscheidender Faktor sein, wenn du nichts ausgeben möchtest. Allerdings bieten viele eigenständige Passwort-Manager ebenfalls kostenlose Versionen an.

AVG antivirus basic protection
AVG-Schnittstelle mit aktiviertem Basisschutz

Im Premiumsegment gibt es mehr Auswahl. Es gibt zum Beispiel einen Datei-Shredder bei Avast und Webcam-Schutz bei AVG.

AVG Ultimate bietet mehr Funktionen als AVG Internet Security. Die Ultimate Edition enthält AVG TuneUp, AVG Secure VPN und AVG AntiTrack. TuneUp ist ein Registry-Cleaner, der auch Cookies und doppelte Dateien entfernt. Das AVG-VPN ist jedoch nicht optimal: Es protokolliert einige Nutzerdaten und hat wenige Server.

Im Premium-Bereich ähneln sich Avast und AVG. Zusätzlich werden zwei separate Produkte angeboten: Avast Cleanup Premium und Avast SecureLine VPN. Beide haben dieselben Schwächen wie die AVG-Produkte. Auch der VPN von Avast ist nicht besonders gut.

Preise

Die meisten Premium-Antivirenprogramme verlangen eine jährliche Vorauszahlung. Wer sich für ein ganzes Jahr binden möchte, sollte wissen, ob es das wert ist. Meiner Meinung nach bieten beide Programme ein sehr ähnliches Angebot. Die Aktionspreise beziehen sich auf das erste Vertragsjahr, bei Erneuerung fallen meiste höhere Kosten an.

TarifAvastAVG
KostenlosJa ✅ Ja ✅
Premium-Security/Internet-Security 39,99 €/Jahr37,60 €/Jahr
Ultimate/Ultimate69,99 €/Jahr51,99 €/Jahr
Preise prüfen
Preise prüfen

Die Ultimate-Editionen beider Dienste solltest du besser meiden. Du bekommst Produkte, die nicht besonders nützlich sind und das zu einem deutlich höheren Preis, als wenn du die Dienste einzeln kaufen würdest.

Avast Antivirus

Avast bietet diese Preise an:

  • Avast Premium Security – 39,99 €/Jahr, 1 Gerät (Windows, macOS, Android, iOS)
  • Avast Premium Security – 49,99 €/Jahr, 10 Geräte (Windows, macOS, Android, iOS)
  • Avast Ultimate – Ab 69,99 €/Jahr, 1 Gerät (Windows, macOS)
  • Avast Ultimate – Ab 79,99 €/Jahr, 10 Geräte (Windows, macOS, Android, iOS)

Avast bietet zwei kostenpflichtige Produkte und eine kostenlose Version an. Avast Premium Security gibt es in zwei Varianten. Die Version für ein einzelnes Gerät kostet 39,99 € /Jahr. Die zweite Variante schützt bis zu 10 Geräte gleichzeitig und kostet 49,99 €/Jahr. Beide werden jährlich abgerechnet.

Das Premiumprodukt ist Avast Ultimate. Es kostet 69,99 €/Jahr für ein Gerät und enthält Avast SecureLine VPN, Cleanup Premium und AntiTrack. Für zehn Geräte kostet Avast Ultimate Ab 79,99 €/Jahr. Auch hier erfolgt die Abrechnung jährlich.

AVG Antivirus

  • AVG Internet Security – 37,60 €/Jahr, 1 Gerät (Windows, macOS, Android, iOS)
  • AVG Internet Security – 37,60 €/Jahr, 10 Geräte (Windows, macOS, Android, iOS)
  • AVG Ultimate – 51,99 €/Jahr, 10 Geräte (Windows, macOS, Android, iOS)

AVG bietet ein ähnliches Preismodell wie Avast. Es gibt drei Tarife: zwei kostenpflichtige und einen kostenlosen. Auch Mac-Nutzer können AVG verwenden. Die Mac-Version ist kostenlos, bietet aber weniger Funktionen als die Windows-Version.

AVG Internet Security kostet 37,60 € /Jahr für ein einzelnes Gerät und wird jährlich abgerechnet. Damit ist es etwas günstiger als das erste Premium-Produkt von Avast. Es enthält alle Funktionen der kostenlosen Version. Alternativ können bis zu 10 Geräte für Ab 37,60 €/Jahr geschützt werden – ebenfalls jährliche Abrechnung.

Das teuerste Produkt ist AVG Ultimate. Es kostet Ab 51,99 €/Jahr , wird jährlich abgerechnet und enthält alle Internet-Sicherheitsfunktionen sowie AVG TuneUp und ein VPN.

Benutzerfreundlichkeit

Bei der Benutzerfreundlichkeit gibt es drei Hauptfaktoren: Komplexität, Geschwindigkeit, Installation und Bedienung. Beide Programme schneiden hier gut ab. Die Benutzeroberflächen sind intuitiv und es gibt viele Anleitungen für neue Nutzer. Sie sehen aus wie Kopien voneinander.

Der Avast-Installer ist einfach zu bedienen. Es sind kaum Eingaben erforderlich, außer wenn du die Installation anpassen möchtest.

Nach der Installation führt die Software automatisch einige Prüfungen durch, darunter einen schnellen Virenscan und eine Überprüfung auf veraltete Software. Veraltete Programme werden anschließend aktualisiert, nachdem du die Updates genehmigt hast.

PC-Software

Nach der Installation ist der Avast-Client einfach zu bedienen. Die Navigation ist unkompliziert. Das dunkle Farbschema lenkt den Blick auf die wichtigsten Funktionen und weniger wichtige Funktionen sind im Menü versteckt.

Avast interface with Protection section opened
Oberfläche von Avast mit geöffnetem Schutzbereich

Avast unterteilt die Schutzfunktionen in nur vier Kategorien. Die Kategorie „Schutz" umfasst zum Beispiel alle Antiviren- und Netzwerkoptionen. Jede Kategorie ist mit kurzen Beschreibungen versehen, damit du schnell findest, was du suchst.

Der AVG-Installer ist nur 248 KB groß. Die Installation geht so schnell, dass du sie kaum bemerken wirst. Es gibt zwei Optionen: die Schnellinstallation mit Standardeinstellungen und die benutzerdefinierte Installation, bei der du vorher genau auswählen kannst, was installiert werden soll.

AVG interface featuring firewall enabled
AVG mit aktivierter Firewall

Nach der Installation ist AVG genauso einfach zu bedienen wie Avast. Es gibt vier übersichtliche Kategorien. Der Bereich „Apps" zeigt alle aktiven Anwendungen, für die eine Firewall aktiv ist. Der Bereich „Netzwerk" zeigt alle Informationen zu verbundenen Netzwerken.

Für einen Virenscan mit Avast stehen fünf voreingestellte Optionen zur Verfügung. Diese reichen von einem Schnellscan, der nebenbei läuft, bis hin zu umfassenden Systemscans, die auch tiefsitzende Malware aufspüren. Ein Klick auf das Zahnradsymbol unten auf dem Bildschirm zeigt alle Scanoptionen.

AVG bietet auf dem Client-Bildschirm mehrere Bereiche, die du nach deinen Bedürfnissen anpassen kannst. Das geht über das Einstellungsmenü oben rechts im Client.

Die allgemeinen Anpassungsmöglichkeiten sind ebenfalls gut. Du kannst das Aussehen des Clients bis hin zu einzelnen Funktionen individuell gestalten.

Mobile Apps

Beide Anbieter haben mobile Apps zum Schutz deines Smartphones. Für iOS-Nutzer ist das vermutlich weniger wichtig. Apple kontrolliert sein Betriebssystem streng und lässt keine Sicherheitslücken zu, durch die Viren das Gerät infizieren könnten.

Avast bietet einen Foto-Tresor, in dem du deine sensibelsten Fotos in der Cloud speichern kannst. Dieser ist von deinem Apple-Konto getrennt und damit vor iCloud-Hacks geschützt. Außerdem gibt es ein VPN und einen Webschutz vor schädlichen Websites. AVG bietet dieselbe Benutzeroberfläche und denselben Funktionsumfang. Es gibt also keinen Unterschied zwischen den beiden Anbietern.

Auf Android spielen beide Anbieter ihre Stärken aus. Es gibt Diebstahlschutz, Warnungen vor Hackerangriffen, Überprüfungen der Datenschutzberechtigungen und einen Junk-Cleaner. Das ist fast eine vollständige Desktop-Suite fürs Smartphone. Zwischen den AVG- und Avast-Versionen gibt es aber kaum einen Unterschied. Die Apps sehen sogar fast identisch aus, abgesehen von einigen unterschiedlichen Farboptionen.

AvastDurchschnitt
E-Mail
24/7-Live-Chat
Remote-Assistent
Telefon
Twitter und Facebook
Online-Datenbank

Der Kundensupport bei Diensten mit einer kostenlosen Version ist oft mangelhaft. Hier ist es ähnlich.

Schneller und reaktionsschneller Support steht bei Avast und AVG nur Premium-Nutzern zur Verfügung. Kostenlose Nutzer müssen sich mit FAQs und Foren begnügen. Das ist der Nachteil der kostenlosen Versionen.

Avast bietet zahlenden Kunden mehrere Supportmöglichkeiten. Dazu gehören ein Ticketsystem, Live-Chat und eine rund um die Uhr erreichbare Hotline. Die Website hat außerdem eine Datenbank, die nahezu alle Themen abdeckt – von der Erstinstallation bis hin zu fortgeschrittenen Sicherheitsfragen.

Dazu gibt es ein Kundenforum mit über einer Million Beiträgen. Das Forum ist nach Sprache und Produkt unterteilt. Du kannst dich dort direkt mit Avast-Mitarbeitern oder anderen Nutzern austauschen.

Avast Total Care (für 204,99 €/Jahr) hilft bei Problemen, die du nicht selbst lösen kannst. Der Service ist in kostenpflichtigen Abonnements enthalten und garantiert eine Lösung oder eine Rückerstattung. Alternativ kann ein Mitarbeiter das Problem per Fernzugriff beheben.

Auch AVG-Kunden haben mehrere Supportoptionen: Live-Chat für schnelle Antworten, ein E-Mail-Ticketsystem für ausführlichere Anfragen und mehrere Telefonleitungen für dringenden Support rund um die Uhr.

Die Website bietet einen FAQ-Bereich, in dem jede Frage einzeln aufgeführt ist. Außerdem gibt es separate Support-Anleitungen für alle AVG-Produkte. Diese helfen auch bei der Aktualisierung des Abonnements.

Das Supportforum ist die beste Hilfequelle bei AVG. Die Beiträge lassen sich nach den neuesten sortieren und decken viele Themen ab. Insgesamt ist der AVG-Support nicht herausragend, aber ausreichend, um Probleme zu lösen. Schade, dass diese größtenteils nur zahlenden Kunden zugänglich sind.

Zusammenfassung

Avast und AVG gehören zum selben Unternehmen. Es überrascht daher nicht, dass beide Programme benutzerfreundlich sind, einen starken Virenschutz bieten und mehrere Supportoptionen haben. Dennoch ist AVG insgesamt etwas besser als Avast. Zu einem ähnlichen Preis bietet es mehr Zusatzfunktionen.

KategorieAvastAVG
Funktionen
Schutz
Preisgestaltung
Benutzerfreundlichkeit
Support

FAQ