Microsoft Defender vs. Avast im Antivirus-Vergleich für 2026
Wir führen umfassende Tests und Analysen durch, um Antivirenprogramme unabhängig zu bewerten. Alle Ergebnisse basieren auf objektiven Kriterien und empirischen Daten.
Wir wiederholen unsere Tests regelmäßig, prüfen neue Funktionen und aktualisieren unsere Artikel, um stets präzise und aktuelle Testergebnisse zu liefern.
Mehr erfahren
Microsoft Defender und Avast sind zwei der meistgenutzten Antivirenprogramme in Deutschland. Defender ist die kostenlose Antiviruslösung, vorinstalliert in Windows. Avast ist ein leistungsstarkes Zusatzprogramm mit umfangreichen Funktionen, hoher Sicherheit und guter Performance.
Aber bietet kostenpflichtige Software wirklich Vorteile und welchen Anbieter solltest du wählen?
In diesem Vergleich teste ich beide Programme anhand von Funktionen, Sicherheit, Leistung und mehr. Ich prüfe Schnell- und Vollscans und analysiere jede Funktion im Detail.
Microsoft Defender vs. Avast
| TOP Choice | |||
| TotalAV | Avast Antivirus | Microsoft Defender | |
| ⭐ Bewertung: | |||
| 🥇 Platz: | #3 von #30 | #6 von #30 | #21 von #30 |
| 🔥 Gutschein: | TotalAV-Gutschein 80% Rabatt | Avast-Gutschein 47 % Rabatt | Keine Gutscheine vorhanden |
| 💵 Preis: | Ab 19,00 € pro Jahr | Ab 39,99 €/Jahr | Ab 99,00 €/Jahr |
| ✂️ Kostenlose Version: | Ja | Kostenlose Version | Ja |
| 🖥️ Betriebssystem: | Windows, macOS, iOS, Android | Windows, Mac, Linux, Android, iOS | Windows |
| Hol dir TotalAV |
Microsoft Defender vs. Avast: Funktionsvergleich
Avast bietet einen deutlich größeren Funktionsumfang als Microsoft Defender. Das gilt aber nur für die kostenpflichtigen Versionen. Im Vergleich der kostenlosen Versionen ist es ein Unentschieden – beide decken die wichtigsten Funktionen zuverlässig ab.
So sieht der Funktionsvergleich zwischen Avast und Microsoft Defender aus:
| Avast | Microsoft Defender | |
| Virenscans | ✅ | ✅ |
| Echtzeitschutz | ✅ | ✅ |
| Schutz vor Ransomware | ✅ | ✅ |
| Firewall | ✅ | ✅ |
| Browserschutz | ✅ | ✅ |
| E-Mail-Schutz | ✅ | ❌ |
| Bank- und Zahlungsschutz | ✅ (nur für zahlende Abonnenten) | ❌ |
| Webcam-Schutz | ✅ (nur für zahlende Abonnenten) | ❌ |
| VPN | ✅ (nur für zahlende Abonnenten) | ❌ |
| Sandbox-Modus | ✅ (nur für zahlende Abonnenten) | ❌ |
| Kindersicherung | ❌ | ✅ |
| Anmeldeschutz | ❌ | ✅ |
Wenn du bereit bist, für mehr Schutz zu zahlen, bekommst du bei Avast erweiterte Funktionen – darunter einen Sandbox-Modus, Webcam-Schutz und VPN. Microsoft Defender bietet dafür Kindersicherung und Anmeldeschutz, die du bei Avast nicht findest.
Allerdings solltest du bedenken: Avast war einst eine beliebte Wahl und erzielt in unabhängigen Tests gute Ergebnisse. Der Anbieter geriet aber in die Kritik, als bekannt wurde, dass die kostenlose Version Nutzerdaten sammelte und verkaufte. Das hat erhebliche Datenschutzbedenken ausgelöst.
Die Funktionen von Avast
Als umfassende Sicherheitslösung bietet Avast viele Funktionen. Was du bekommst, hängt aber stark vom gewählten Paket ab.
Virenscans sind in allen Tarifen enthalten. Die Scans aktualisieren die Virendefinitionen, suchen nach Viren und Malware und finden auch komplexere Probleme. Einfache Probleme lassen sich mit einem Klick auf „Alle beheben" schnell lösen. Für komplexere Probleme brauchst du aber ein Premium-Paket und die Unterstützung von Avast.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil jeder Antivirensoftware ist der Malware-Schutz. Avast bietet dafür viele Tools. Dazu gehören Echtzeitschutz, verschiedene Scans und Sicherheitsupdates in Echtzeit.
Außerdem gibt es einen WLAN-Inspektor, der deine WLAN-Netzwerke und alle verbundenen Geräte auf Sicherheitslücken prüft. Das verhindert, dass Hacker deine Daten über dein WLAN stehlen.
Wenn du dich für ein Premium-Paket entscheidest, bekommst du noch mehr. Der WLAN-Inspektor wird durch Echtzeit-Sicherheitswarnungen ergänzt. Du wirst benachrichtigt, wenn dein Netzwerk angreifbar ist oder sich jemand mit deinem WLAN verbindet.
Avast bietet außerdem Ransomware-Schutz. Er schützt deine Dateien und Fotos vor unbefugten Änderungen und Verschlüsselung durch Ransomware.
Wenn du dich für das Avast One-Paket entscheidest, ist sogar das Avast SecureLine VPN enthalten. Das VPN verschlüsselt deine Daten, schützt deine Privatsphäre und hilft dir, regionale Sperren zu umgehen.
Microsoft Defender-Funktionen
Microsoft Defender hat einen soliden Funktionsumfang. Es schützt vor grundlegenden Bedrohungen und bietet zusätzlich eine Firewall und eine Kindersicherung.
Mit der Firewall verwaltest du, wer auf deine Netzwerke zugreifen darf – das schützt vor schädlichem Datenverkehr in Domänen sowie privaten und öffentlichen Netzwerken.
Unter „Familienoptionen" findest du außerdem Optionen zur Kindersicherung. Du kannst den Zugriff auf bestimmte Websites und Apps sperren, die Bildschirmzeit begrenzen und Online-Aktivitäten überwachen.
Außerdem kümmert sich Microsoft Defender um regelmäßige automatische Updates.
Die Software überprüft automatisch Dateien auf potenzielle Malware. Wird eine schädliche Datei oder ein schädliches Programm erkannt, wird es sofort blockiert und gelöscht. Du wirst benachrichtigt, sobald die Bedrohung beseitigt ist.
Microsoft Defender vs. Avast: Welcher Anbieter schützt besser vor Viren?
Im Sicherheitsvergleich liefern sich Microsoft Defender und Avast ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide erzielten in verschiedenen unabhängigen Labortests die höchstmögliche Punktzahl.
Hier ein Überblick über ihre Ergebnisse in unabhängigen Labortests:
| Avast | Microsoft Defender | |
| AV-Test | Top-Produkt | Top-Produkt |
| AV-Comparatives | Advanced+ | Advanced+ |
| SE Labs | AAA | AAA |
Im AV-Test spielten Avast und Microsoft Defender von Anfang an in derselben Liga. Beide erhielten die Auszeichnung „TOP-PRODUKT" und erzielten in allen drei Kategorien – Schutz, Leistung und Benutzerfreundlichkeit – die volle Punktzahl.
Von AV-Comparatives erhielten beide die Bestnote „Advanced+". Und auch von SE Labs bekamen Avast und Microsoft Defender die AAA-Bewertung.
Insgesamt lässt sich beim Sicherheitsvergleich kein klarer Sieger ausmachen. Beide bieten hohen Schutz, was durch die unabhängigen Labortests bestätigt wird.
Allerdings ist klar, dass Avast den Datenschutz nicht so ernst nimmt wie Bitdefender – besonders im Hinblick auf frühere Datenpannen und die Datenschutzbedenken aus 2024.
Echtzeitschutz
Der Echtzeitschutz von Avast läuft im Hintergrund und überprüft Dateien auf Viren und andere Bedrohungen.
Das Sandbox-Tool von Avast ist auch sehr praktisch. Es bietet eine isolierte Testumgebung, in der du Programme ausführen, Webseiten besuchen und Dateien herunterladen kannst, ohne dein Gerät zu gefährden.
Auch Microsoft Defender hat einen soliden Echtzeitschutz. Er ist standardmäßig aktiviert und läuft im Hintergrund. Dazu gehört cloudbasierter Schutz zur schnellen Erkennung neuer Bedrohungen.
Außerdem bietet Microsoft Defender eine Always-On-Überprüfung. Sie überwacht das Verhalten von Dateien und Prozessen und setzt weitere Maßnahmen ein, um Schadsoftware zu erkennen.
Malware-Schutz
Beide Programme haben im Bereich Malware-Schutz viel zu bieten.
Der Malware-Schutz von Avast umfasst vollständige Malware-Erkennung, verschiedene Scans, Sicherheitsupdates in Echtzeit, Web- und Verhaltensschutz sowie Warnungen vor WLAN-Eindringlingen.
Eine der Schutzmaßnahmen von Microsoft Defender ist die Kernisolation. Sie isoliert Computerprozesse vom Betriebssystem und verhindert, dass Schadcode auf sicherheitsrelevante Prozesse zugreift.
Firewall-Schutz
Beide Programme bieten eine Firewall zum Schutz vor schädlichem Datenverkehr. Beide lassen sich außerdem individuell anpassen.
Mit der Avast-Firewall kannst du den gesamten Netzwerkverkehr überwachen und unautorisierte Kommunikation blockieren. Du kannst die Strenge anpassen und Anwendungsregeln festlegen. Zum Beispiel über Parameter wie Name, Aktion, Protokoll, Richtung, Adresse, Remote-Port und mehr.
Mit einem Avast Premium-Abo bekommst du noch mehr, wie zum Beispiel Schutz vor Datenlecks, Warnungen bei Portscans und Warnungen vor ARP-Spoofing.
Mit der Microsoft Defender Firewall kannst du ein- und ausgehende Netzwerkverbindungen überwachen und unberechtigten Zugriff blockieren. Du hast außerdem umfangreiche Kontrolle: Du kannst bestimmte Anwendungen zulassen, Regeln für den Datenverkehr konfigurieren und Sicherheitsregeln anpassen.
Scans
Beide Programme bieten vielfältige Scanoptionen.
Avast hat eine breite Auswahl. Neben vollständigen und schnellen Scans kannst du auch intelligente, benutzerdefinierte, gezielte Scans für bestimmte Ordner, Boot-Scans vor dem Windows-Start und Scans von Wechseldatenträgern durchführen.
Microsoft Defender scannt dein Gerät automatisch, du kannst aber auch jederzeit manuelle Scans durchführen. Neben Schnellscans stehen dir vollständige und benutzerdefinierte Scans zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Offline-Scan, der nach einem Neustart ausgeführt wird.
Alles in allem bieten beide Anbieter eine breite Palette an Sicherheitsmaßnahmen, sodass es sich hier um ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Microsoft Defender und Avast handelt.
Preise und Tarife
Avast bietet eine größere Auswahl an Tarifen. Microsoft Defender ist dagegen komplett kostenlos. Hier ein Überblick über die Tarife:
| Planen | Avast | Microsoft Defender |
| Kostenlos | 0,00 € | 0,00 € |
| Avast Premium | 31,20 €/Jahr | - |
| Avast Ultimate | 69,48 €/Jahr | - |
| Avast-Rabatte prüfen | - |
Zusätzlich zum kostenlosen Tarif kannst du bei Avast zwischen Avast One und Avast Premium sowie verschiedenen Business-Tarifen wählen. Die kostenpflichtigen Tarife haben eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
Microsoft Defender bietet nur einen kostenlosen Plan für Windows. Es gibt keine kostenpflichtigen Abonnements, und alle zukünftigen Updates sind ebenfalls kostenlos.
Die Pläne von Avast
Zusätzlich zur kostenlosen Version bietet Avast kostenpflichtige Pakete für Privatpersonen und verschiedene Tarife für Unternehmen.
Avast Free Antivirus ist eine gute Möglichkeit, den Dienst kennenzulernen, bietet aber nur rudimentären Schutz und das nur für Mac.
Für effektiven und umfassenden Schutz musst du bezahlen:
- Avast Premium Security – 39,99 €/1. Jahr, 1 Mac + 1 Mobilgerät gratis
- Avast Premium Security – 49,99 €/1. Jahr, 10 Geräte
- Avast Ultimate – 69,99 €/1. Jahr, 1 Mac + 1 Mobilgerät gratis
Schau dir unsere Avast-Gutscheincodes an, um den besten Preis zu bekommen.
Avast Premium Security ist eine gute Wahl, wenn du viele Geräte schützen möchtest. Es kostet 49,99 € im ersten Jahr und deckt bis zu 10 Geräte ab. Für ein einzelnes Gerät + 1 Mobilgerät gratis sinkt der Preis auf 39,99 €/Jahr. In beiden Fällen bekommst du zusätzliche Funktionen wie Spoofing- und Webcam-Schutz, Passwortschutz, Fernzugriffsschutz und Sandbox.
Für die meisten Nutzer bietet Avast Ultimate das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 69,99 €/1. Jahr enthält es alle Leistungen von Avast Premium Security sowie zusätzliche Funktionen wie Avast SecureLine VPN und Schutz vor Adware.
Die Pläne Microsoft Defender
Microsoft Defender bietet nur einen Tarif an, der komplett kostenlos und bereits unter Windows 10 vorinstalliert ist. Du kannst bis zu 5 Geräte hinzufügen, indem du dich mit demselben Konto anmeldest.
Danach kannst du den Sicherheitsstatus aller Geräte einsehen und auf verschiedene Funktionen wie Virenschutz, Bedrohungsschutz, Kontoschutz, Firewall und Kindersicherung zugreifen.
Insgesamt ist Microsoft Defender kostenlos und bietet guten Basisschutz. Wer mehr Schutz möchte, ist mit Avast besser bedient. Avast bietet mehr Tarifoptionen, eine größere Geräteabdeckung und zusätzliche Sicherheitsfunktionen in den Premium-Abonnements.
PC-Leistung
Bei der Leistung liegt Avast deutlich vor Microsoft Defender. Die Scans sind schneller und belasten das System weniger.
Es ist normal, dass Sicherheitssoftware die Geräteleistung etwas beeinträchtigt, da sie ständig Dateien und Programme scannt. Diese Scans sind aber notwendig, um Virendefinitionen zu aktualisieren und Bedrohungen zu finden.
Im Vergleich zu anderen Antivirenprogrammen belasten beide das System nicht übermäßig. Im AV-Comparatives-Leistungstest erreichte Avast 9,8 Punkte (Platz 8) und Microsoft Defender 28,4 Punkte (Platz 16). Auch wenn Microsoft Defender im unteren Bereich landete: Viele andere Programme waren gar nicht erst in der Rangliste vertreten.
Für meine Tests habe ich einen Schnellscan und einen vollständigen Scan durchgeführt. Hier siehst du, wie sich diese auf CPU-, Speicher- und Festplattenauslastung ausgewirkt haben.
Schnellscan
Bei Schnellscans ist Avast besser. Der Schnellscan von Microsoft Defender dauerte 4 Minuten und beanspruchte dabei relativ viele Systemressourcen.
Avast schloss den Scan in Sekundenschnelle ab und hatte kaum Auswirkungen auf die Systemleistung, obwohl die Festplattenauslastung maximal war. Hier die Ergebnisse:
| Avast | Microsoft Defender | |
| Intelligenter Scan | 50 Sekunden | 4 Minuten |
| CPU-Auslastung | 22 % | Maximal 97 %, durchschnittlich 35 % |
| Speicherauslastung | 25 % | 30 % |
| Belastung der Festplatte | 100 % | Maximal 100 %, durchschnittlich 90 % |
Insgesamt ist Avast bei den Schnellscans besser. Die Belastung der Festplatte ist allerdings recht hoch.
Vollständiger Scan
Bei einem vollständigen Scan war Microsoft Defender in nur 8 Minuten fertig. Er beanspruchte dabei aber viele Systemressourcen, besonders CPU und Festplatte. Avast brauchte länger, schonte die Ressourcen aber deutlich mehr.
| Avast | Microsoft Defender | |
| Vollständiger Scan | 0 Std. 18 Min. 45 Sek. | 0 Std. 8 Min. 0 Sek. |
| CPU-Auslastung | 29 % | Maximal 100 %, durchschnittlich 60 % |
| Speicherauslastung | 44 % | 50 % |
| Belastung der Festplatte | 45 % | Maximal 99 %, durchschnittlich 70 % |
Avast braucht zwar etwas länger für den vollständigen Scan, schont die Ressourcen aber mehr. Insgesamt schnitt Avast bei der Leistung besser ab als Microsoft Defender. Die Scans sind schnell und belasten das System kaum.
Apps und Benutzeroberfläche
Beide Programme bieten übersichtliche, moderne und benutzerfreundliche Oberflächen. Die Designs sprechen dabei unterschiedliche Geschmäcker an. Avasts Oberfläche ist farbenfroher und umfangreicher, aber trotzdem intuitiv. Microsoft Defender ist minimalistischer und sehr strukturiert.
Desktop-Apps
Fangen wir mit Avast an. Die Desktop-App ist modern, elegant und optisch ansprechend. Die vielen Funktionen sind in vier Kategorien unterteilt: Status, Schutz, Datenschutz und Leistung. Die Bedienung ist einfach. Das Layout ist intuitiv und alle Funktionen sind mit wenigen Klicks erreichbar.
Microsoft Defender ist ein reiner Windows-Anbieter mit einer schlichten und schnörkellosen Benutzeroberfläche. Alle Funktionen sind in acht Hauptkategorien unterteilt, was die Navigation intuitiv macht. Wenn du die Oberfläche noch nicht kennst, musst du aber möglicherweise etwas herumklicken, um die gewünschte Funktion zu finden.
Letztendlich ist es Geschmackssache. Wenn du eine unkomplizierte und schlichte Oberfläche bevorzugst, passt Microsoft Defender gut zu dir. Wenn du eine modernere Oberfläche möchtest, ist Avast die bessere Wahl.
Mobile Apps
Die mobilen Apps von Avast unterscheiden sich je nach Betriebssystem. Die iPhone-App ist im Vergleich zur Desktop-Version einfacher gehalten. Du kannst ein VPN nutzen und die WLAN-Sicherheit prüfen. Außerdem gibt es unbegrenzten Fotospeicher und Identitätsschutz.
Die Android-Version bietet mehr Funktionen. Du kannst die Geräteleistung verbessern, verschiedene Bedrohungen abwehren und das Gerät sogar aus der Ferne schützen.
Da Microsoft Defender nur für Windows verfügbar ist, gibt es hier nicht viel zu sagen. Wenn du eine vielseitige Antivirenlösung suchst, solltest du dich für Avast entscheiden.
Kundensupport
| Avast | Microsoft Defender | |
| ❌ | ✅ (24/7 mit der kostenpflichtigen Version) | |
| Live-Chat | ❌ | ✅ (24/7 mit der kostenpflichtigen Version) |
| Telefon | ❌ | ✅ (24/7 mit der kostenpflichtigen Version) |
| Wissensdatenbank | ✅ | ✅ |
Der Kundenservice beider Anbieter könnte besser sein. Avast ist aber der bessere der beiden.
Avast bietet rund um die Uhr Support per E-Mail, Live-Chat und Telefon. Diese Kanäle stehen dir aber nur zur Verfügung, wenn du das Avast Care-Paket für 39,00 €/Jahr abonnierst. Sonst ist der Support per Telefon und E-Mail nur während der Geschäftszeiten erreichbar. Alternativ kannst du die FAQ, die Wissensdatenbank oder das Community-Forum nutzen.
Microsoft Defender bietet dagegen nur eingeschränkte Supportkanäle und keinen Live-Support, außer du nutzt ein Geschäftskonto. Ansonsten kannst du ein Support-Ticket einreichen, eine Frage im Forum stellen oder in der Wissensdatenbank suchen.
Insgesamt gibt es bei beiden noch Luft nach oben. Im Kundensupport gewinnt Avast aber dank der vielfältigen Kontaktmöglichkeiten.
Microsoft Defender vs. Avast: Das endgültige Urteil
| Kategorie | Avast | Microsoft Defender |
| Funktionen | ✅ | ❌ |
| Sicherheit | ✅ | ✅ |
| Preisgestaltung | ✅ | ❌ |
| Leistung | ✅ | ❌ |
| Benutzererfahrung | ✅ | ✅ |
| Unterstützung | ✅ | ❌ |
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Avast der bessere Virenschutz ist. Es bietet eine breite Palette an kostenlosen und kostenpflichtigen Tarifen mit umfangreichen Funktionen zum Schutz vor verschiedenen Sicherheitslücken. Auch in unabhängigen Labortests und bei der Leistung schneidet Avast gut ab. Der hohe Speicherplatzverbrauch sollte aber auch beachtet werden.
Microsoft Defender ist kostenlos und bietet trotzdem guten Basisschutz, der alle wichtigen Funktionen abdeckt. Auch in unabhängigen Labortests hat er gut abgeschnitten. Allerdings gibt es keine Skalierungsoptionen, und die Scans belasten die Systemleistung merklich.
Alternativen zu Microsoft Defender und Avast
Wenn du der Meinung bist, dass weder Microsoft Defender noch Avast das Richtige für dich ist, sind Bitdefender und Norton gute Alternativen.
Bitdefender
Bitdefender wird oft als eines der besten Antivirenprogramme auf dem Markt bezeichnet. Es ist bekannt für starke Sicherheitsfunktionen und zuverlässige Malware-Erkennung. Die Tarife bieten viele Basis- und erweiterte Funktionen wie Echtzeitschutz, ein integriertes VPN und einen Passwort-Manager. Die Abonnements beginnen bei 49,99 €/Jahr. Es gibt außerdem eine solide kostenlose Version.
Norton Antivirus
Norton Antivirus ist genauso beliebt wie Bitdefender. Der Anbieter bietet hochsicheren Virenschutz mit gutem Echtzeitschutz und hoher Malware-Erkennungsrate, ab nur 9,99 €/Jahr. Trotz des günstigen Preises bekommst du viele Funktionen, darunter VPN, KI-gestützten Betrugsschutz, Passwort-Manager, Dark-Web-Überwachung und Norton Crypto für das Mining von Kryptowährungen.
Weitere Antivirensoftware-Vergleiche, die dich interessieren könnten:
Bitdefender vs. Norton: Welches ist der beste Virenschutz für 2026?
Bitdefender vs. Avast: Welches Antivirus ist besser?
Avira vs. Avast: Welches Antivirenprogramm lohnt sich wirklich?
Bitdefender vs. ESET: Der direkte Vergleich
Häufig gestellte Fragen
Windows Defender oder Avast – welches Programm ist besser für deinen PC?
Avast ist die bessere Wahl. Es bietet mehr Geräteabdeckung, robustere und fortschrittlichere Funktionen, geringere Auswirkungen auf die Systemleistung und bessere Kundensupportoptionen.
Überschreibt Avast den Windows Defender?
Ja, Avast überschreibt Windows Defender, um Konflikte zu vermeiden. Das machen die meisten Antivirenprogramme von Drittanbietern so.
Ist Windows Defender als Virenschutz ausreichend?
Windows Defender reicht nicht aus, wenn du mehr als nur grundlegende Sicherheitsfunktionen brauchst. Für umfassenderen Schutz empfiehlt sich ein Drittanbieterprogramm wie Bitdefender oder Norton Antivirus.
Kann ich sowohl Microsoft Defender als auch Avast kostenlos nutzen?
Ja, beide sind kostenlos nutzbar. Die kostenlosen Versionen bieten aber nur grundlegende Funktionen und kein so hohes Sicherheitsniveau wie ein kostenpflichtiges Abonnement.