Bitdefender vs. Avast: Welches Antivirus ist besser?
Wir führen umfassende Tests und Analysen durch, um Antivirenprogramme unabhängig zu bewerten. Alle Ergebnisse basieren auf objektiven Kriterien und empirischen Daten.
Wir wiederholen unsere Tests regelmäßig, prüfen neue Funktionen und aktualisieren unsere Artikel, um stets präzise und aktuelle Testergebnisse zu liefern.
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Bitdefender und Avast gehören zu den bekanntesten Antivirenprogrammen. Beide bieten Schutz vor Malware und werden von tausenden positiven Bewertungen empfohlen. Viele Nutzer wissen daher nicht, für welche Software sie sich entscheiden sollen.
Beide Produkte schneiden in unabhängigen Tests gut ab. Aber Malware-Erkennung ist nicht der einzige Faktor. Zusätzliche Funktionen, Preis, Preis-Leistungs-Verhältnis, Kundensupport und Benutzerfreundlichkeit spielen ebenfalls eine Rolle.
Um dir die Entscheidung zu erleichtern, habe ich beide Antivirenprogramme zusammen mit den Experten von Cybernews getestet. In meinem Vergleich zeige ich die Vor- und Nachteile beider Anbieter. Am Ende weißt du genau, welches Programm besser zu dir passt.
Bitdefender vs. Avast im Überblick
Bitdefender punktet mit einzigartigen Funktionen, wettbewerbsfähigen Preisen, gutem Kundensupport und zuverlässiger Malware-Erkennung. Deshalb gehört Bitdefender zu den besten Antivirenprogrammen 2026. Im Vergleich Bitdefender gegen Avast werden einige Schwächen von Avast deutlich, etwa bei der Auswahl der Tarife und bei den Zusatzfunktionen.
| Bitdefender Antivirus | Avast Antivirus | |
| ⭐ Bewertung: | ||
| 🥇 Platz: | #1 von #30 | #6 von #30 |
| 🔥 Gutschein: | Bitdefender-Gutschein 68 % Rabatt | Avast-Gutschein 47 % Rabatt |
| 💵 Preis: | Ab 12.99 €/Jahr | Ab 39,99 €/Jahr |
| ✂️ Kostenlose Version: | Ja | Kostenlose Version |
| 🖥️ Betriebssystem: | Windows, macOS, Android, iOS | Windows, Mac, Linux, Android, iOS |
Bitdefender vs. Avast: Welcher Anbieter bietet den besseren Schutz?
| Bitdefender | Avast | |
| Schutzrate laut AV-Comparatives | 99,1 % | 100 % |
| Schutz vor Zero-Day-Malware von AV-TEST | 100 % | 99,4 % |
| Echtzeitschutz (interner Test) | 90 % | 100 % |
| Firewall | Wirksam | Wirksam |
| Scannen | Hat 9 von 10 Malware-Bedrohungen erkannt. | Hat 10 von 10 Malware-Bedrohungen erkannt. |
Um zu prüfen, welches Programm besser schützt, habe ich zunächst die Ergebnisse unabhängiger Tests verglichen. Danach haben wir interne Tests durchgeführt: Wir haben infizierte Dateien in saubere Umgebungen eingefügt und die Antivirenprogramme separat installiert und getestet.
Bei den unabhängigen Labortests habe ich mir zunächst den aktuellen Praxistest von AV-Comparatives angeschaut. Laut diesem Labor erreicht Bitdefender eine Schutzrate von 99,1 %, Avast hingegen 100 %. Die neuesten AV-TEST-Ergebnisse zeigen, dass beide Programme weit verbreitete Malware zu 100 % erkennen. Bei Zero-Day-Malware schützt jedoch nur Bitdefender zu 100 %. Avast kommt hier auf 99,4 %. Außerdem gab es bei Avast Datenschutzbedenken, konkret geht es um die Erfassung und den Verkauf von Nutzerdaten.
Echtzeitschutz
Echtzeitschutz bedeutet, dass ein Antivirenprogramm schädliche Dateien erkennt, sobald sie auf dem Gerät auftauchen. Ziel ist es, die Ausführung von Schadsoftware von vornherein zu verhindern. Deshalb ist dieser Schutz so wichtig.
Im Praxistest von AV-Comparatives blockierte Avast 100 % der Bedrohungen in Echtzeit, meldete aber acht Fehlalarme. Bitdefender blockierte 99,1 % der Bedrohungen und hatte 4 Fehlalarme. Laut AV-TEST hatten beide Programme keine Fehlalarme.
Malware-Schutz
Der Schutz von Avast hängt stark vom gewählten Abo ab. Avast setzt auf häufige Hintergrundscans, um bereits vorhandene Bedrohungen zu finden. Die kostenpflichtige Version legt deutlich stärker Wert auf Netzwerkschutz. Damit landet Malware erst gar nicht auf deinem Gerät. Selbst was der Web-Schutz übersieht, wird bereits im Vorfeld blockiert.
Ähnliches gilt in gewissem Maße auch für Bitdefender. Der Dienst bietet jedoch schon in der Basisversion deutlich bessere Netzwerksicherheits-Tools. Du bist also nicht nur auf den Virenscanner und den Echtzeitschutz angewiesen. Verschiedene Tools helfen dir, häufige Scans zu vermeiden. Das spart Ressourcen und Zeit.
Scans
Bei früheren internen Tests war Bitdefender bei vollständigen Systemscans recht langsam. Dieses Problem scheint nun behoben zu sein. Wir haben das Programm auf einer Lenovo ThinkStation mit Windows 11 und 64 GB RAM getestet. Der vollständige Systemscan dauerte mit Bitdefender 8 Minuten und 40 Sekunden – das ist vergleichsweise schnell. Avast brauchte für denselben Scan etwas über 23 Minuten. Allerdings erkannte Bitdefender 9 von 10 Bedrohungen, Avast hingegen alle 10.
Firewall-Schutz
Bietet Bitdefender oder Avast die bessere Firewall? Beide Programme bieten Tools für Netzwerksicherheit. Die Benutzeroberfläche von Avast sieht zwar gut aus, der Funktionsumfang ist aber enttäuschend. Verschiedene Scans sind möglich, die Ergebnisse liefern jedoch kaum nützliche Informationen. Meistens erkennt der Dienst nicht einmal, ob unbekannte Geräte im Netzwerk schädlich sind oder nicht.
Ein Vorteil von Avast ist, dass du die Strenge der Firewall individuell anpassen kannst. Man kann dabei aber leicht übertreiben. Pass auf, dass du keine Ports veränderst, die andere Haushaltsmitglieder nutzen.
Auch Bitdefender bietet keine umfangreichen Firewall-Anpassungsmöglichkeiten. Die Funktion liefert aber detaillierte Informationen und läuft im Hintergrund. Bei verdächtigen Verbindungsversuchen bekommst du eine Benachrichtigung. Insgesamt ist die Firewall von Bitdefender etwas funktionaler und komfortabler.
Wie gut spüren sie Schadsoftware auf?
Unabhängige Tests sind wichtig, aber ich wollte mir mit eigenen internen Tests ein Bild von beiden Programmen machen. Die Ergebnisse meines Teams decken sich weitgehend mit denen von AV-TEST und AV-Comparatives.
Die internen Scan-Tests wurden mit deaktiviertem Echtzeitschutz und deaktivierten Windows-Sicherheitsfunktionen durchgeführt. Zehn Malware-Beispiele wurden in das Desktop-Verzeichnis des Geräts heruntergeladen.
Beim vollständigen Systemscan erkannte Avast 10 von 10 Bedrohungen und einen Fehlalarm. Das Programm entfernte die Bedrohungen nicht automatisch, sondern fragte, ob sie repariert, unter Quarantäne gestellt oder gelöscht werden sollen. Der Schnellscan dauerte 40 Sekunden, fand aber keine Bedrohungen.
Ich habe außerdem die Avast Web Shield-Funktion getestet. Sie soll schädliche Websites und Downloads blockieren. Im Test verweigerte sie den Zugriff auf alle zehn getesteten schädlichen URLs.
Bitdefender erkannte 9 von 10 Bedrohungen. Davon wurden 7 automatisch entfernt und 2 in Quarantäne verschoben. Der Schnellscan dauerte 49 Sekunden und fand, genau wie Avast, keine Bedrohungen.
Avast scheint beim Virenschutz etwas besser abzuschneiden als Bitdefender. Im Grunde sind beide Programme aber vergleichbar und schützen vor verschiedenen Arten von Malware. Ich empfehle, bei beiden einen vollständigen Systemscan durchzuführen. In meinen internen Tests haben sich Schnellscans als wenig effektiv erwiesen.
Preise und Tarife
Beide Programme bieten kostenlose Versionen an. Außerdem haben beide Anbieter umfassende Premium-Tarife zu erschwinglichen Preisen. Avast Premium Security kostet 39,99 € pro Jahr, schützt damit aber nur ein Gerät. Ein vergleichbarer Tarif von Bitdefender kostet 32,00 € pro Jahr. Beide Anbieter liegen preislich im Mittelfeld. Unsere Top-Antivirenprogramme 2026 kosten zwischen 19,00 € pro Jahr (TotalAV) und 39,98 € pro Jahr (ESET NOD32).
Das Gute: Du kannst beide Premium-Tarife dank der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie risikofrei testen. Hier sind die Tarife im Preisvergleich:
| Tarif | Bitdefender | Avast |
| Kostenloser Tarif | 0,00 € | 0,00 € |
| Antivirus Plus/Premium-Sicherheit | 12.99 €/Jahr | 39,99 €/Jahr (1 Gerät) 49,99 €/Jahr (10 Geräte) |
| Internetsicherheit | 42.49 € €/Jahr | – |
| Komplettschutz | 19.99 €/Jahr | 69,99 €/Jahr |
| Preise prüfen | Preise prüfen |
Abos und Tarife von Bitdefender
Bitdefender bietet eine kostenlose Version und drei Premium-Tarife für Nutzer, die 1–5 Geräte schützen möchten. Hier die Tarife:
- Bitdefender Free: Die kostenlose Version schützt nur ein Gerät. Sie bietet grundlegenden Windows-Schutz, schützt aber nicht vor Ransomware, unberechtigtem Webcam-Zugriff oder Netzwerkbedrohungen.
- Bitdefender Antivirus Plus: bietet umfassenden Schutz mit Echtzeit-Datenschutz, fortschrittlicher Bedrohungsabwehr, Schutz vor Webangriffen, Phishing- und Ransomware-Schutz sowie allen weiteren wichtigen Funktionen. Zusätzlich sind ein VPN (200 MB/Tag pro Gerät), Betrugsschutz und Erkennung von Datenlecks enthalten. Das Paket kostet 12,99 € pro Jahr.
- Bitdefender Total Security: Wer zusätzlichen Schutz für Webcam und Mikrofon, eine Kindersicherung und eine Firewall braucht, sollte auf dieses Paket upgraden. Es schützt bis zu 3 Geräte für 49,99 €/Jahr.
- Bitdefender Premium Security: Das Premium-Abo bietet zusätzlich einen Passwort-Manager, unbegrenztes VPN, Diebstahlschutz und einen Werbeblocker mit Tracking-Schutz. Es kostet 69,99 € pro Jahr und schützt bis zu 5 Geräte.
Die kostenlose Version bietet grundlegende Sicherheitsfunktionen. Ich empfehle aber mindestens den Plus-Tarif. Er enthält wichtige Funktionen wie Echtzeit- und Ransomware-Schutz zu einem günstigen Preis. Der umfassende Tarif beinhaltet außerdem eine Firewall.
Abos und Tarif von Avast
Avast bietet ebenfalls eine kostenlose Version an, aber nur zwei Premium-Tarife. Dafür kannst du bis zu zehn Geräte schützen. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Geräte. Hier sind die Tarife im Überblick:
- Avast Free: Die kostenlose Version bietet Schutz vor Malware und Ransomware, bietet sicheres Surfen und E-Mailen, Warnungen vor Datenlecks und WLAN-Netzwerksicherheit.
- Premium Security: Dieses Paket bietet umfassenden Schutz vor Schadsoftware, Überwachung verdächtiger Aktivitäten, eine fortschrittliche Firewall, Webcam-Schutz, Erkennung schädlicher Websites und Schutz für sensible Daten. Du kannst bis zu 10 Geräte schützen. Die Preise beginnen bei 39,99 € pro Jahr.
- Ultimate: Wer zusätzlich Anti-Tracker-Funktionen, automatische Treiberaktualisierungen, VPN, Tracker-Blockierung und Geräteoptimierung möchte, ist hier richtig. Die Preise beginnen bei 69,99 € pro Jahr. Auch hier kannst du bis zu 10 Geräte schützen.
Die kostenlose Version von Avast ist brauchbar und bietet die meisten Basisfunktionen. Wer bis zu 10 Geräte zu einem fairen Preis schützen möchte, sollte den Premium-Sicherheitstarif wählen.
Hinweis: Falls dir die Preise dieser Antivirenprogramme zu teuer sind, schau dir unsere Bitdefender- und Avast-Gutscheine an.
Welches System bietet die besseren Funktionen – Bitdefender oder Avast?
Beide Programme haben viele Funktionen, auch in günstigeren Tarifen. Wir haben Bitdefender und Avast in der folgenden Tabelle verglichen. Auf den ersten Blick sind beide Anbieter ähnlich aufgestellt. Bitdefender bietet aber zusätzlich eine Kindersicherung und einige weitere fortschrittliche Funktionen.
| Bitdefender | Avast | |
| WLAN-Schutz | ✅ | ✅ |
| Schutz vor Ransomware | ✅ | ✅ |
| Sicheres Surfen | ✅ | ✅ |
| Anti-Tracker | ✅ | ✅ |
| Webcam-/Mikrofonschutz | ✅ | ✅ |
| Zusätzlicher Browser | ✅ | ✅ |
| VPN | ✅ | ✅ |
| Datenvernichter | ✅ | ✅ |
| Optimierungstool | ✅ | ✅ |
| Diebstahlschutz | ✅ | ✅ |
| Betrugsbekämpfung | ✅ | ✅ |
| Firewall | ✅ | ✅ |
| Kindersicherung | ✅ | ❌ |
Beide Programme bieten alles, was man von einem Antivirenprogramm erwarten kann. Welches besser passt, hängt davon ab, welcher Tarif besser zu dir passt.
Die Funktionen von Bitdefender
Bitdefender bietet zahlreiche Funktionen in den Kategorien Schutz, Datenschutz und Hilfsprogramme.
Das Wichtigste bei einem Antivirenprogramm sind verschiedene Scanoptionen, darunter Schnellscan, Systemscan, Rettungsumgebung und benutzerdefinierter Scan.
Mit der erweiterten Bedrohungsabwehr überwacht Bitdefender verdächtiges Verhalten in Echtzeit und blockiert Zero-Day-Angriffe. Für den Schutz beim Surfen stehen Online-Bedrohungsschutz, Webangriffsschutz, Suchberater, verschlüsselter Webscan sowie Schutz vor Betrug, Phishing, Netzwerk- und E-Mail-Angriffen zur Verfügung.
Dazu kommen eine Firewall, Ransomware-Schutz, Anti-Spam-Funktionen und ein VPN.
Bitdefender bietet außerdem einzigartige Funktionen wie die Rettungsumgebung zur Entfernung hartnäckiger Bedrohungen, Profile für personalisierte Schutzeinstellungen, einen Passwort-Manager, eine Kindersicherung und einen Spam-Filter. Diese Funktionen sind bei Avast nicht verfügbar.
Die Funktionen von Avast
Avast bietet viele Funktionen in den Kategorien Schutz, Privatsphäre und Leistung.
Avasts Funktionspaket ist besonders wegen der kostenlosen Version interessant. Mit dem kostenlosen Tarif solltest du aber nicht mehr als die grundlegenden Funktionen erwarten. Für erweiterten Schutz oder zusätzliche Funktionen ist ein Upgrade auf einen Premium-Tarif nötig.
Mit Avast kannst du Smart-, Full-, Targeted-, Custom-, Boot-Time- und Network-Inspector-Scans auf Windows-, macOS-, Android- und iOS-Geräten durchführen.
Außerdem gibt es E-Mail-Schutz, Ransomware-Schutz und Firewall-Funktionen. Diese schützen deine E-Mail-Kommunikation, verteidigen das System vor gefährlichen Dateiverschlüsselungen und sichern das Netzwerk vor Cyberangriffen. Genau wie Bitdefender bietet auch Avast ein VPN.
Zu den einzigartigen Funktionen gehören eine Sandbox zum Testen verdächtiger Apps und ein Software-Updater. Im Vergleich zu den Alleinstellungsmerkmalen von Bitdefender ist das aber wenig beeindruckend. Deshalb hat Bitdefender in dieser Kategorie die Nase vorn.
Auswirkungen auf die PC-Leistung
Bei unseren internen Tests haben wir untersucht, wie sich Bitdefender auf die Systemleistung auswirkt. Während eines vollständigen Systemscans beanspruchte Bitdefender etwa 50 % der CPU-Leistung. Vereinzelt gab es höhere Spitzenwerte, das war aber zu erwarten.
Insgesamt gilt Bitdefender als ressourcenschonend, das ist eine der wenigen Gemeinsamkeiten mit Avast.
Avast ist dafür bekannt, bei der Installation unnötige Software herunterzuladen. Unsere Tester konnten jedoch keine überflüssigen Programme feststellen. Unerwünschte Programme lassen sich außerdem mit einem benutzerdefinierten Installationsprogramm problemlos ablehnen.
Während eines vollständigen Systemscans lag die durchschnittliche CPU-Auslastung bei Avast ebenfalls bei etwa 50–60 %. Also ähnlich wie bei Bitdefender.
Insgesamt beanspruchten weder Avast noch Bitdefender viel Speicherplatz und waren relativ ressourcenschonend.
Apps und das Interface: Wer ist benutzerfreundlicher?
Weder Bitdefender noch Avast lassen sich problemlos installieren. Bitdefender lädt viele Datendateien herunter (400 MB) und der Vorgang ist recht langsam. Avast ist zwar schneller, die Installation kann aber verwirrend sein. Man muss entscheiden, welche zusätzlichen Dienste installiert und welche abgelehnt werden sollen. Wer dabei nicht aufpasst, installiert schnell zu viele unerwünschte Zusatzprogramme.
Bei der Benutzerfreundlichkeit sind beide Programme recht intuitiv. In der kostenlosen Version ist Bitdefender jedoch etwas angenehmer. Du wirst nicht so oft mit Upgrade-Benachrichtigungen konfrontiert wie bei der kostenlosen Version von Avast.
Desktop-Apps
Bei Bitdefender hast du verschiedene App-Optionen. Du kannst entweder nur den Malware-Scanner installieren oder die komplette Suite wählen. So kannst du die Installation individuell anpassen. Der VPN-Dienst lässt sich außerdem separat installieren. Kurz gesagt: Bitdefender bietet viele Möglichkeiten, den Dienst auf dem Desktop einzurichten. Du kannst einzelne Funktionen oder sogar die komplette App weglassen.
Avast bietet nur eine Option, die vollständige App, die sich auch nach einem Upgrade nicht ändert. Ein Upgrade entfernt lediglich die Bezahlschranke. Die benötigten Dateien sind also vorhanden, aber je nach Abo hast du keinen Zugriff darauf. Aus Nutzersicht ist das wenig sinnvoll. Avast spart damit Entwicklungs- und Supportkosten, da das Unternehmen einen kostenlosen Dienst anbietet und Kosten reduzieren möchte.
Mobile Apps
Mobile Apps sind ein heikles Thema. Android- und iOS-Versionen unterscheiden sich oft grundlegend. Der Grund: Bei iOS-Geräten besteht kaum Bedarf an Antivirensoftware. Apple kontrolliert seinen App Store streng. Das Installieren von Apps aus unbekannten Quellen ist stark eingeschränkt. Deshalb investieren nur wenige Antivirenhersteller Zeit in die Entwicklung von Malware-Entfernung für Mobilgeräte. Das erschwert die Malware-Erkennung.
Die iOS-Versionen beider Programme sind daher recht eingeschränkt. Die Bitdefender-App bietet lediglich Browserschutz, ein VPN und einen Datenschutzmonitor für Konten. Im Vergleich zur Desktop-Version ist das nur ein Bruchteil aller Funktionen. Die iOS-Version von Avast bietet einen VPN, Webschutz und einen exklusiven Foto-Tresor. Das ist kaum mehr als die Vorgängerversion.
Bei Android ist der Funktionsumfang deutlich größer. Die Bitdefender-App bietet alles aus der iOS-Version plus einen Malware-Scanner, Diebstahlschutz und eine App-Sperre. Das ist eine beachtliche Menge nützlicher Funktionen. Avast bietet RAM-Optimierung, einen Schutz vor Geräteortung namens AntiTrack und Schutz vor schädlichen Websites. Ein Malware-Scanner ist leider nicht dabei.
Kurz gesagt: Für iOS-Geräte brauchst du keine der beiden Apps. Auf Android ist Bitdefender deutlich besser und bietet mehr Funktionen.
Kundensupport
Kostenlose Versionen haben oft einen gemeinsamen Nachteil: Es gibt keinen Kundensupport. Bei Avast trifft das vollständig zu. Bei Bitdefender hingegen gar nicht.
| Bitdefender | Avast | |
| ✅ | ✅ Ja (bei kostenpflichtigen Tarifen) | |
| Live-Chat | ✅ | ✅ Ja (bei kostenpflichtigen Tarifen) |
| Telefon | ✅ | ✅ Ja (bei kostenpflichtigen Tarifen) |
| Ressourcen auf der Website | ✅ | ✅ |
Das Besondere am Kundensupport von Bitdefender ist, dass er auch für kostenlose Nutzer verfügbar ist. Das umfasst den Live-Chat sowie Support per Telefon und E-Mail. Wer ein kleineres Problem lieber selbst lösen möchte, findet auf der Support-Website FAQs, Anleitungen, Videos und weitere Informationen.
Beim Avast-Support haben Nutzer der kostenlosen Version es schwerer, Hilfe zu bekommen. Selbst zahlende Abonnenten können Schwierigkeiten haben, Antworten zu finden. Avast setzt hauptsächlich auf telefonischen Support und ein Kundenportal mit FAQs und Anleitungen.
Insgesamt ist der Support von Bitdefender leichter zugänglich, auch für Nutzer der kostenlosen Version. Der Service ist kundenfreundlicher und verdient in dieser Kategorie echtes Lob.
Endgültiges Urteil
Bitdefender bietet im Vergleich zu Avast das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Beide Programme sind ressourcenschonend und bieten zuverlässigen Malware-Schutz. Bitdefender hat aber sowohl in der kostenlosen als auch in der Premium-Version mehr zu bieten. Wer umfassenden Schutz möchte, sollte Bitdefender wählen. Wer ein kostenloses Tool mit eingeschränktem VPN-Schutz sucht, kann Avast in Betracht ziehen.
| Kategorie | Bitdefender | Avast |
| Schutz | ✅ | ✅ |
| Tarife und Preise | ✅ | ❌ |
| Merkmale | ✅ | ❌ |
| PC-Leistung | ✅ | ✅ |
| Benutzeroberfläche | ✅ | ❌ |
| Kundensupport | ✅ | ❌ |
Bitdefender bietet in jedem Tarif viele Funktionen. Du kannst es ganz nach deinen Wünschen nutzen und bekommst bereits ohne Aufpreis einen großen Mehrwert. Auch als kostenpflichtiger Dienst lohnt es sich, wobei die Leistung unter Windows möglicherweise etwas besser ist. Das erklärt, warum Bitdefender regelmäßig zu den besten Antivirenprogrammen zählt, während Avast dort nur selten vertreten ist.
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